Mittwoch, 15. Februar 2006

FFFfF: Gelassenheit

Ich gebe zu, geschummelt zu haben. Der "heutige" Fred, der in letzter Minute des 15. Februars veröffentlicht zu sein scheint, wurde tatsächlich in den ersten Minuten des 16. Februars in dieses Blog gestopft
Das hat weniger mit morastcher Faulheit denn mit Netz-, nein: Scannerabwesenheit zu tun. Kurz: Ich war vor Mitternacht nicht zu Hause. Ich bedaure das zutiefst, insbesondere weil diese Verspätung an einem Tag geschah, an dem ich gleich zwei Comics zeichnete.
Das bedeutet, daß der "morgige" Comic bereits gezeichnet ist und nur noch veröffentlich zu werden braucht - und das voraussichtlich zu einer humaneren Uhrzeit.
Trotzdem liebe ich die Rückdatierungsmöglichkeit, die mir erlaubt, den täglichen Rhythmus beizubehalten und alle Vorwort-Nichtdurchleser glauben läßt, ich sei gerade noch pünktlich gewesen...

Nun ja.


[Bild klicken für eine geringfügige Vergrößerung.]

Menschen 22: Rot, Blau, Grün

Während ich gestern an einer Ampel wartete, kam ein Mann auf mich zugetorkelt. Hätte ich nur sein Gesicht betrachtet, wäre ich dazu veranlaßt gewesen, ihn in die Schubladen "soziale Unterschicht" und "Alkoholiker" einzusortieren. Doch sein intensives Torkeln brachte mich dazu, genauer hinzuschauen, nicht zuletzt, um notfalls einen Sturz verhindern zu können.

Seine Kleidung als "ordentlich" und "sauber" zu bezeichnen, wäre einer maßlosen Unterrteibung gleichkommen, waren doch die sichtbaren Kleidungsstücke eindeutig von höherer Qualität, entsprangen höheren Preisklassen.
"Schickimicki" war das Wort, das mir dazu einfiel, wirkten die Klamotten doch fast affektiert. Insbesondere seine Schuhe stießen bei mir auf Verunderung: Cremefarbene Lederslipper mit Absätzen, die danch Art eines Damenschuhs bei jedem Schritt klackten.

War ich nun dazu geneigt, einen gesellschaftlich Höherstehenden zu betrachten, der auf irgendeiner Feierlichkeit mehr als nötig getrunken hatte, irrte ich mich erneut. Denn das Geischt war eindeutig das eines Trinkers, versehen mit der klischeehaften Trinkerknollnase, die rot zu leuchten schien.

Kopf und Gebahren des Mannes bildeten eine Einheit, die sich nicht mit der äußeren Hülle vertrug. Während ich meine Blicke zwischen klackenden Absatzschuhen und einer Nase, die allein wohl mehrere Schnäpse absorbieren konnte, hin- und herwandern ließ, schaltete die Ampel auf Grün; ich wurde meinen Beobachtungen entrissen und von der sich in Bewegung setzenden Masse auf die andere Straßenseite gespült.

[Im Hintergrund: Aaskereia - "Mit Raben und Wölfen"]

Flatterfred...

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