Dienstag, 20. Dezember 2011

Wirbelweiß

Weit ragt meine Neugierzunge
in den kalten Wolkenwind
und ein Jauchz harrt in der Lunge
tanzt mit meinem Innenkind

als aus grauem Nebel-Oben
Flock um Flock darniederstürmen
weiße Wirbel fröhlich toben
sich zu weichen Betten türmen

meine Schritte Löcher graben
die sogleich ein Schneekuss füllt
und in Winters kühle Gaben
sich mein wollbeflauschter Mantel hüllt.

Und ich spring dem Schnee entgegen
lächle, singe, rufe gar
fang den Tausendflockensegen
mit vom Sturm zerformten Haar

Auf emporgestreckten Händen
schmelz ich Eiskristall zu Tau
lass von weißem Glanz mich blenden
nehm mir Holles Maid zur Frau.

Meine Pfade knirschen leise
und ein Kugelwesen lacht
als ich lächelnd mir entreise
durch des Winters Flockenpracht.

--

PS:
Das ist natürlich nicht das erste Schneegedicht, das ich schrieb. Ein schönes entstand vor fast sieben Jahren:
schneespaziergang

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