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    <title>Morast : Kommentare</title>
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    <dc:creator>morast</dc:creator>
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    <title>Morast</title>
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  <item rdf:about="http://morast.twoday.net/stories/1114002/#1022384560">
    <title>Altslawische fantastische Tetralogie</title>
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    <description>Ich möchte dir mein fantasy Welt vorstellen. Vielleicht findest du es interessant :-)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.keimlinka.wordpress.com&quot;&gt;http://www.keimlinka.wordpress.com&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://youtu.be/RIXIkcv4ABY&quot;&gt;http://youtu.be/RIXIkcv4ABY&lt;/a&gt; (Trailer)</description>
    <dc:creator>Cerny Vlk</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2015 Cerny Vlk</dc:rights>
    <dc:date>2015-01-06T20:45:06Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://morast.twoday.net/stories/838904/#1022372104">
    <title>Radtour Salbker See II</title>
    <link>http://morast.twoday.net/stories/838904/#1022372104</link>
    <description>Danke für die tollen Tipps, wir waren im August auch mal am Salbker See II mit unseren Fahrrädern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein sehr erholsames Wochenende.</description>
    <dc:creator>Physiotherapie Leipzig (Gast)</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2014 Physiotherapie Leipzig (Gast)</dc:rights>
    <dc:date>2014-11-21T16:06:25Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://morast.twoday.net/stories/838904/#483766995">
    <title>Higtech</title>
    <link>http://morast.twoday.net/stories/838904/#483766995</link>
    <description>Naja, man glaubt es kaum, aber was der Angler an Energie in seinen Ausflug steckt ist nicht mal ansatzweise für den Beobachter zu sehen. Da steckt eine Menge Vorbereitung drin.</description>
    <dc:creator>Martin Angel (Gast)</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2013 Martin Angel (Gast)</dc:rights>
    <dc:date>2013-09-12T09:27:10Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://morast.twoday.net/stories/6118494/#97050208">
    <title>gar nisch süß</title>
    <link>http://morast.twoday.net/stories/6118494/#97050208</link>
    <description>dat is gar nisch süß soll isch de ma was rischtisch süßes zeige</description>
    <dc:creator>free erdem (Gast)</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2012 free erdem (Gast)</dc:rights>
    <dc:date>2012-06-06T14:40:31Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://morast.twoday.net/stories/64965619/">
    <title>Hier wird es fortan weitergehen:
http://morast.eu
Und so.</title>
    <link>http://morast.twoday.net/stories/64965619/</link>
    <description>Hier wird es fortan weitergehen:&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://morast.eu&quot;&gt;&lt;strong&gt;http://morast.eu&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Und so.</description>
    <dc:creator>morast</dc:creator>
    <dc:subject>Krimskrams</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2012 morast</dc:rights>
    <dc:date>2012-02-01T20:08:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://morast.twoday.net/stories/64965616/">
    <title>Morast zieht um</title>
    <link>http://morast.twoday.net/stories/64965616/</link>
    <description>Als ich das Bloggen für mich fand, als ich erste Blogger entdeckte und feststellte, dass genug Wörter in mir brodelten, um hier ein höchst willkommenes Ventil gefunden zu haben, als ich also im Januar des 2005ten Jahres zum ersten Mal tatsächlich bloggte [vorher hatte ich nur einfach ins Internet geschrieben], hieß die gewählte Plattform noch &lt;strong&gt;blogger.de&lt;/strong&gt;. Wie ich heißen wollte, wusste ich nicht, doch da ich zu diesem Zeitpunkt exakt drei Lieblingswörter besaß, &quot;Geifer&quot;, &quot;nichtsdestotrotz&quot; und &quot;Morast&quot;, wählte ich eines, dem ich ausreichend symbolische Bedeutung beimaß, um das, was ich erschaffen wollte, in all seiner Unbestimmbarkeit zu vereinen: Morast.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch mich hielt es nicht lange, nicht nur weil ich mich auf der Plattform selbst und in ihrem ganzen Umfeld unwohl fühlte. Auch die technischen Möglichkeiten waren beschränkt, und da ich weit davon entfernt war, mich mit Wordpress und ähnlichem auseinandergesetzt zu haben, zog ich wenige Monate später einfach auf die nächste Plattform um. &lt;strong&gt;Twoday.net&lt;/strong&gt; hieß sie - und so sollte sie bis zum Anfang dieses Jahres heißen. Unter &lt;a title=&quot;morast.twoday.net&quot; href=&quot;http://morast.twoday.net&quot;&gt;morast.twoday.net&lt;/a&gt; bot ich Texte und Gedichte dar, Krimskramereien und Albernheiten, Geschichten und Fundstücke - eben alles, was mir durch den Kopf hüpfte und Begehr hatte, nach außen gelassen zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Twoday meint, ich sei mittlerweile seit 2476 Tagen Mitglied ihrer kleinen Familie, und eine kurze Überschlagsrechnung bestätigt dies absurd hohe Zahl. Dementsprechend ist auch die Zahl der Wortaneinanderreihungen keine kleine. Und nicht nur das: Im September 2005 kreierte ich einer spontanen Laune folgend eine kleine Comicfigur namens &lt;strong&gt;Fred&lt;/strong&gt;. Diese fand ebenfalls ihre Heimat auf morast.twoday.net, war eine willkommene Abwechslung zu den ansonsten durchaus bildarmen Beiträgen. Doch Fred wuchs, wurde dicker und dicker und wünschte sich bald ein eigenes Zuhause. Das schuf ich ihm, abermals bei Twoday. Hier kannte ich mich aus, und über einen großen Zeitraum hinweg veröffentlichte ich den täglichen Fredcomic auf zwei Blogs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann zog Fred um. Er bekam eine eigene Domain, &lt;a title=&quot;fonflatter.de&quot; href=&quot;http://fonflatter.de&quot;&gt;fonflatter.de&lt;/a&gt;, inklusive textpatterniger Blogsoftware dahinter. Die Einrichtung und Pflege des neuen fredschen Zuhause kostete mich diverse Mühen, und so war ich froh, dass sich bei morast.twoday.net nichts änderte. Nur Fred war nicht mehr da, war flügge geworden. Und während fonflatter.de immer mehr wuchs, kehrte morast.twoday.net zu bescheideneren Anfängen zurück. Ich atmete auf. Meinen täglichen Egoschub holte ich mir bei Fred und der schier immensen Zahl an Besuchern und Kommentierenden. Morast hingegen besaß für mich einen eher privaten Charakter. Ich schrieb vorwiegend für mich. Wenn jemand kommentierte, so freute ich mich, doch frönte ich keiner Trauer, wenn die eigentlich wunderschönsten Texte mehr oder minder unbemerkt in Netz verhallten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für mich war alles getrennt. Fred war Fred, Morast war Morast, und als ich mich als &lt;a title=&quot;morast bei twitter&quot; href=&quot;https://twitter.com/#!/morast&quot;&gt;@morast&lt;/a&gt; bei Twitter anmeldete, so war dies eben ein dritter Weg, mich zu veröffentlichen, einer, der nichts mit den anderen beiden zu tun hatte. Sicherlich hatte ich auf Morast bereits kurze Sentenzen dargeboten, die durchaus twittrigen Charakter besaßen, und sicherlich neigte ich dazu, auf Twitter hin und wieder meine Geschichtchen und Comics anzupreisen. Doch in meinem Kopf war alles getrennt und wusste nichts voneinander.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinzu kam, dass immer mehr Freunde, Bekannte und Näherstehende erfuhren, dass ich das weltweite Netz nicht nur mit Comics vollstopfte, sondern auch noch eine Menge Wörter zu vergießen wusste. Und plötzlich lasen auch Menschen, denen ich häufiger über den Weg lief, was ich schrieb. Plötzlich war ich nicht mehr unbekannter Schreiberling für eine mir unbekannte Masse irgendwo in den unergründlichen Weiten des Netzes. Die Konsequenz setzte unbewusst ein und geschah doch: Ich hielt mich fortan zurück, verfasste weniger Privates, offenbarte weniger Innerstes, und wenn, dann verschwurbelt, kryptisiert, auf dass niemand nachfragte, was oder wer mich zu dieser oder jener Zeile bewegt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Schreibstil sprang häufiger ins Alberne, war eine Art schriftliche Form des Fredcomics, und ich fühlte mich wohl dabei. Geschichten entstanden, Gedichte entstanden, alles begleitet von einem kleinen bastianischen Schmunzeln, das sich jedoch lieber als morastsches Schmunzeln sah. Denn während ich auf fonflatter.de längst dazu übergegangen war, mich nicht mehr mit Fremdnamen zu bestücken und gar ein Impressum besaß, verweigerte ich mich bei Morast noch immer meiner Identität, egal wie rar ich sie darzubieten hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch das änderte sich, wie sich alles irgendwie ändert. In mir wuchs der Wunsch, die albernen Geschichten, die seriöseren Geschichten, Menschen zu zeigen, die Texte zu verlesen, darauf zu weisen, dass ich es war, der sie verfasste, darauf, dass sie mir gefielen und dass die Möglichkeit bestand, dass ich nicht der einzige war, der so empfand. Und so erwähnte ich mein Schaffen häufiger. Auf Twitter, zuweilen auch bei Fred, gegenüber Fremden und Bekannten, schließlich sogar auf Facebook.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und irgendwann sah ich ein, dass Twoday mir und meinen Zeilenbergen nicht länger Heimat bieten sollte. Mittlerweile war fonflatter.de von Textpattern auf Wordpress gewechselt, hatte mir Kenntnisse einer Blogsoftware vermittelt, die mir ermöglichte, eines Abends dem spontanen Entschluss zu folgen, Morast zu befreien und in neues, mir wesentlich mehr behagendes Gewand zu kleiden. morast.twoday.net zog aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als sich dann auch noch die Domain &lt;a title=&quot;morast.eu&quot; href=&quot;http://morast.eu&quot;&gt;morast.eu&lt;/a&gt; als verfügbar präsentierte, war aus dem Entschluss längst Tatsache geworden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So entschwand ich von hier. Und ich werde fort bleiben. Es gibt auf morast.eu noch ausreichend viele Löcher, die geflickt, Problemchen, die gelöst werden müssen. Doch die Schönheit des Neuen überwältigt mich schon jetzt, drängt mich zu schreiben, zu ersinnen, Sätze zu kreieren, diese Seite mit Inhalten anzureichern, jetzt, sofort, in überwältigender Zahl und Frequenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu wird es nicht kommen. Was früher morast.twoday.net war, ist heute &lt;strong&gt;morast.eu&lt;/strong&gt;. Was früher Morast war ist noch immer Morast. In neuem Gewand, doch mit demselben Bastian dahinter, der schmunzelnd seiner Tastatur Buchstabe für Buchstabe entlockt und hoffte, dass dieser Text allmählich ein Ende findet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und hier ist es auch schon.</description>
    <dc:creator>morast</dc:creator>
    <dc:subject>Krimskrams</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2012 morast</dc:rights>
    <dc:date>2012-02-01T19:56:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://morast.twoday.net/stories/64963288/">
    <title>Begegnungen 64: Bogen</title>
    <link>http://morast.twoday.net/stories/64963288/</link>
    <description>Ich hatte gerade den Park hinter mir gelassen, als ich eine Stimme vernahm.&lt;br /&gt;
&quot;Hallo.&quot;, sagte sie.&lt;br /&gt;
&quot;Hallo.&quot;, antwortete ich verwundert. &quot;Wo bist du?&quot;&lt;br /&gt;
&quot;Hier.&quot;, sagte die Stimme. &quot;Hier am Himmel.&quot;&lt;br /&gt;
Ich sah nach oben. Ein paar vereinzelte Regentropfen fielen mir ins Gesicht und ließen sich nicht davon stören, dass die Sonne fleißig schien.&lt;br /&gt;
&quot;Wo denn?&quot;, fragte ich und blickte in den Himmel. Ich sah nur Blau. Ein dunkles Blau, das auch Grautöne enthielt. Und das in Richtung der Sonne heller wurde.&lt;br /&gt;
&quot;Hier.&quot;, sagte die Stimme. &quot;Ich bin der Regenbogen.&quot;&lt;br /&gt;
Ich sah mich um. Nirgends gab es einen Regenbogen.&lt;br /&gt;
&quot;Was für ein Regenbogen?&quot;, fragte ich. &quot;Ich sehe nur blauen Himmel.&quot;&lt;br /&gt;
Der Regenbogen seufzte. &quot;Ich weiß.&quot;&lt;br /&gt;
Ein paar Regentropfen plätscherten fröhlich auf mein Haupt. Theoretisch war es tatsächlich möglich, dass irgendwo ein Regenbogen entstand. Doch ich sah keinen.&lt;br /&gt;
&quot;Ich bin noch sehr jung.&quot;, sagte der Regenbogen. &quot;Daher bestehe ich bisher nur aus einer Farbe.&quot;&lt;br /&gt;
Noch einmal sah ich zum Himmel. Nirgends war ein Regenbogen zu sehen.&lt;br /&gt;
&quot;Dummerweise ist diese Farbe auch noch Blau.&quot;, seufzte der Regenbogen.&lt;br /&gt;
Und tatsächlich: Jetzt, wo er es sagte, konnte ich ihn sehen, einen schmalen blauen Bogen, der sich über den blauen Himmel erstreckte.&lt;br /&gt;
&quot;Du bist sehr hübsch.&quot;, sagte ich, und der Regenbogen errötete ein wenig.</description>
    <dc:creator>morast</dc:creator>
    <dc:subject>Begegnungen</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2012 morast</dc:rights>
    <dc:date>2012-01-30T16:17:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://morast.twoday.net/stories/64960521/">
    <title>Begegnungen 63: Prinz</title>
    <link>http://morast.twoday.net/stories/64960521/</link>
    <description>Als ich am Teich vorbeikam, sah ich einen kleinen Prinzen. Die Krone saß ihm schief auf dem struppigen Haar, und in seinen Augen schlummerte tiefe Traurigkeit. &lt;br /&gt;
&quot;Was ist denn los?&quot;, fragte ich besorgt.&lt;br /&gt;
&quot;Ach.&quot;, seufzte der kleine Prinz. &quot;Diese Rose ist so wunderschön.&quot; Er zeigte auf eine prächtige Seerose, die inmitten des Teichs in voller Blüte stand. &lt;br /&gt;
&quot;Sie ist wirklich wunderschön.&quot;, bestätigte ich.&lt;br /&gt;
&quot;Wunderwunderschön.&quot;, meinte der kleine Prinz und seufzte erneut. &quot;Aber so weit weg.&quot;&lt;br /&gt;
Ich nickte. Die Seerose war wirklich weit weg. &lt;br /&gt;
So standen wir da und schwiegen. Dann seufzte der kleine Prinz ein drittes Mal.&lt;br /&gt;
&quot;Ich kann dir vielleicht helfen.&quot;, sagte ich, und bevor er wusste, wie ihm geschah, hatte ich den Prinzen geküsst. Es donnerte kurz, und siehe da: Wo eben noch ein trauriger Prinz eine Seerose ersehnt hatte, saß nun ein hübscher kleiner Frosch.&lt;br /&gt;
&quot;Quak.&quot;, sagte der Frosch glücklich und sprang in den Teich.</description>
    <dc:creator>morast</dc:creator>
    <dc:subject>Begegnungen</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2012 morast</dc:rights>
    <dc:date>2012-01-26T16:55:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://morast.twoday.net/stories/64958601/#64959984">
    <title>Es ist &quot;nur&quot; eine Geschichte. Aber das Essen war trotzdem versalzen.</title>
    <link>http://morast.twoday.net/stories/64958601/#64959984</link>
    <description>Es ist &quot;nur&quot; eine Geschichte. Aber das Essen war trotzdem versalzen.</description>
    <dc:creator>morast</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2012 morast</dc:rights>
    <dc:date>2012-01-25T17:03:33Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://morast.twoday.net/stories/64958601/#64959763">
    <title>Hallochen,
das ist ja irklich eine lustige Geschichte. Oder saß da wirklich eine...</title>
    <link>http://morast.twoday.net/stories/64958601/#64959763</link>
    <description>Hallochen,&lt;br /&gt;
das ist ja irklich eine lustige Geschichte. Oder saß da wirklich eine Möwe? Ab und zu &quot;verlaufen&quot; sich ja die Tierchen auch mal. Sollte es so sein, hoffen wie mal das sie den Weg nach Hause gefunden hat.&lt;br /&gt;
LG</description>
    <dc:creator>mausi (Gast)</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2012 mausi (Gast)</dc:rights>
    <dc:date>2012-01-25T14:14:34Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://morast.twoday.net/stories/64958601/">
    <title>Begegnungen 62: Möwe</title>
    <link>http://morast.twoday.net/stories/64958601/</link>
    <description>Ich stand gerade am Herd, als es plötzlich klopfte.&lt;br /&gt;
&quot;Nanu?&quot;, wunderte ich mich, denn es war schon spät, und um diese Uhrzeit besuchte mich normalerweise niemand.&lt;br /&gt;
Es klopfte erneut.&lt;br /&gt;
&quot;Nanu?&quot;, wunderte ich mich, denn das Klopfen kam nicht von der Wohnungstür, sondern von der Terrasse.&lt;br /&gt;
Und tatsächlich: Vor der Terrassentür hockte eine Möwe und war gerade dabei, ein drittes Mal mit ihrem Schnabel gegen die Scheibe zu picken.&lt;br /&gt;
&quot;Guten Abend.&quot;, grüßte ich die Möwe.&lt;br /&gt;
&quot;Ist hier das Meer?&quot;, fragte sie. Sie hatte es offensichtlich eilig und wollte sich nicht lange mit Begrüßungen aufhalten.&lt;br /&gt;
&quot;Was für ein Meer?&quot;, wollte ich wissen.&lt;br /&gt;
&quot;Das Meer. Das mit dem salzigen Wasser.&quot;, erklärte die Möwe ungeduldig.&lt;br /&gt;
&quot;Hier ist kein Meer.&quot;, antwortete ich verwundert. &quot;Das nächste Meer ist Hunderte Kilometer weit entfernt.&quot;&lt;br /&gt;
&quot;Kein Meer? Kein Salzwasser? Nichts?&quot;, hakte die Möwe nach.&lt;br /&gt;
Ich schüttelte mit dem Kopf.&lt;br /&gt;
&quot;Und was ist das da in der Küche?&quot;&lt;br /&gt;
&quot;Ich koche gerade.&quot;, antwortete ich und ergänzte: &quot;Kartoffelsuppe.&quot;&lt;br /&gt;
&quot;Die ist versalzen.&quot;, meinte die Möwe und flog davon.</description>
    <dc:creator>morast</dc:creator>
    <dc:subject>Begegnungen</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2012 morast</dc:rights>
    <dc:date>2012-01-24T16:26:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://morast.twoday.net/stories/64957625/">
    <title>1. Treppenhauslesung der Welt!</title>
    <link>http://morast.twoday.net/stories/64957625/</link>
    <description>&lt;a href=&quot;http://www.sanktoberholz.de/?p=1636&quot; title=&quot;1. Treppenhauslesung Sankt Oberholz&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.fonflatter.de/bilder/sanktoberholz_lesung.jpg&quot; alt=&quot;1. Treppenhauslesung im Sankt Oberholz&quot; align=&quot;left&quot; vspace=&quot;5&quot; hspace=&quot;5&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Weil der Staat viel Geld in mich investierte, indem er dafür sorgte, dass ich lesen lernte, werde ich genau das tun. Denn der berühmte Vergrämer lädt ein zur &lt;a href=&quot;http://www.sanktoberholz.de/?page_id=678&quot; title=&quot;1. Treppenhauslesung Sankt Oberholz Berlin&quot;&gt;&lt;strong&gt;1. Treppenhauslesung der Welt&lt;/strong&gt; am 18.2. im Sankt Oberholz in Berlin&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit mir werden unter anderem wunderfetzige Menschen wie der &lt;a href=&quot;http://benefitz.de/&quot; title=&quot;Vergrämer&quot;&gt;Vergrämer Jan-Uwe Fitz&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;http://frederic-valin.de/&quot; title=&quot;Valin&quot;&gt;Frederic Valin&lt;/a&gt;, Martin Oetting, &lt;a href=&quot;https://twitter.com/#!/mbukowski&quot; title=&quot;mbukowski&quot;&gt;Michael Bukowski&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;https://twitter.com/#!/Judetta&quot; title=&quot;Judetta&quot;&gt;Judith Gliesche (@judetta)&lt;/a&gt; sowie die Twitterer &lt;a href=&quot;https://twitter.com/#!/germanpsycho&quot; title=&quot;germanpsycho&quot;&gt;@germanpsycho&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;https://twitter.com/Griesgraemer&quot; title=&quot;griesgraemer&quot;&gt;@griesgraemer&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;https://twitter.com/#!/silvestah&quot; &gt;@silvestah&lt;/a&gt; und &lt;a href=&quot;https://twitter.com/#!/diepebbs&quot; title=&quot;Miri Li&quot;&gt;@diepebbs&lt;/a&gt; Buchstaben in Laute verwandeln.&lt;br /&gt;
Nähere Infos gibt es &lt;a href=&quot;http://www.sanktoberholz.de/?p=1636&quot; title=&quot;1. Treppenhauslesung Sankt Oberholz&quot;&gt;&lt;strong&gt;hier&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich würde mich sehr freuen, euch dort zu begegnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so.</description>
    <dc:creator>morast</dc:creator>
    <dc:subject>Farbenfroh</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2012 morast</dc:rights>
    <dc:date>2012-01-22T21:22:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://morast.twoday.net/stories/64443858/">
    <title>und dann der tag, an dem ich zu atmen begann, an dem ich meine lungenflügel dem himmel...</title>
    <link>http://morast.twoday.net/stories/64443858/</link>
    <description>und dann der tag, an dem ich zu atmen begann, an dem ich meine lungenflügel dem himmel entgegenstreckte und umarmte, was mich sanfter stille enthob. lass mich fliegen!, drang es aus mir, und ich sprang in alle höhen, entflammte mich mit gleißendem jetzt, schoss aus meiner brust hinaus in gellendes ich. lass mich fliegen!, rief ich und  zerbarst zu lachen.</description>
    <dc:creator>morast</dc:creator>
    <dc:subject>Seelensplitter</dc:subject>
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    <dc:date>2012-01-19T18:12:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://morast.twoday.net/stories/64037388/">
    <title>Begegnungen 61: Grashüpfer</title>
    <link>http://morast.twoday.net/stories/64037388/</link>
    <description>Heute nahm ich die Abkürzung über den Rasen. &quot;Hihi.&quot;, kicherte ich und fühlte mich ziemlich verwegen. Dann sah ich den Grashüpfer.&lt;br /&gt;
&quot;Hallo Grashüpfer.&quot;, grüßte ich den kleinen Gesellen.&lt;br /&gt;
Der Grashüpfer grüßte zurück. &quot;Hallo und guten Morgen.&quot; Er schaute mich noch kurz an, dann ging er weiter.&lt;br /&gt;
&quot;Moment mal.&quot;, sagte ich. &quot;Grashüpfer gehen normalerweise doch nicht. Sie hüpfen!&quot;&lt;br /&gt;
Und nach einer kurzen Pause ergänzte ich: &quot;Deswegen heißen Grashüpfer doch so!&quot;&lt;br /&gt;
Der Grashüpfer wippte mit dem Kopf, als könnte er sich nicht zwischen Nicken und Kopfschütteln entscheiden. &lt;br /&gt;
&quot;Eigentlich sind wir Grashüpfer zugleich Kleegänger, doch Grashüpfer-und-zugleich-Kleegänger ist zu lang und hat sich deswegen nicht durchgesetzt.&quot;, erklärte er.&lt;br /&gt;
&quot;Verstehe ich nicht.&quot;, gab ich zu.&lt;br /&gt;
&quot;Ist doch ganz einfach.&quot;, meinte der Grashüpfer-und-zugleich-Kleegänger. &quot;Im Gras hüpfen wir, im Klee gehen wir.&quot;&lt;br /&gt;
&quot;Aber warum das denn?&quot;&lt;br /&gt;
&quot;Um nach einem vierblättrigen Glückskleeblatt zu suchen.&quot;, sagte der Grashüpfer-und-zugleich-Kleegänger und ging weiter durch den Klee.&lt;br /&gt;
&quot;So eins wie das hier?&quot;, fragte ich und zeigte auf das vierblättrige Kleeblatt, das direkt vor meiner Schuhspitze wuchs.&lt;br /&gt;
&quot;Genau.&quot;, rief der Grashüpfer-und-zugleich-Kleegänger erfreut.&lt;br /&gt;
&quot;Ich schenk es dir.&quot;, sagte ich.&lt;br /&gt;
Der Grashüpfer-und-zugleich-Kleegänger strahlte vor Begeisterung. &lt;br /&gt;
&quot;Wuhuu!&quot;, rief er und sprang vergnügt in die Luft. Wieder und wieder.&lt;br /&gt;
Ich lächelte und ging, weiter über den Rasen. &apos;Ich bin ein Grasgänger.&apos;, dachte ich und lächelte noch ein bisschen mehr.</description>
    <dc:creator>morast</dc:creator>
    <dc:subject>Begegnungen</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2012 morast</dc:rights>
    <dc:date>2012-01-17T16:47:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://morast.twoday.net/stories/64031411/">
    <title>Begegnungen 60: Ratte</title>
    <link>http://morast.twoday.net/stories/64031411/</link>
    <description>Vor meinem Fahrrad saß eine Ratte. &lt;br /&gt;
&quot;Guten Morgen, liebe Ratte.&quot;, grüßte ich sie höflich, denn sie sah recht freundlich aus.&lt;br /&gt;
Die Ratte schüttelte mit dem Kopf. &quot;Ich bin keine Ratte.&quot;&lt;br /&gt;
&quot;Keine Ratte?&quot;, wunderte ich mich.&lt;br /&gt;
Die Ratte schüttelte erneut mit dem Kopf. &quot;Keine Ratte.&quot; Sie dachte kurz nach. &quot;Zumindest keine ganze.&quot; Sie grinste.&lt;br /&gt;
&quot;Aber was bist du dann?&quot;&lt;br /&gt;
Die Ratte schwieg und grinste weiter.&lt;br /&gt;
&quot;Eine übergroße Maus?&quot;, fragte ich, und ein dicker Klumpen Zweifel lag in meiner Stimme.&lt;br /&gt;
Die Ratte schüttelte mit dem Kopf. Mal wieder.&lt;br /&gt;
&quot;Ein Biber, der aussieht wie eine Ratte?&quot;&lt;br /&gt;
Kopfschütteln.&lt;br /&gt;
&quot;Ein verzaubertes Einhorn?&quot;&lt;br /&gt;
Erneutes Kopfschütteln.&lt;br /&gt;
&quot;Eine Ratte?&quot;&lt;br /&gt;
Die Ratte zögerte kurz, schüttelte dann aber erneut mit dem Kopf. &lt;br /&gt;
&quot;Aha.&quot;, rief ich triumphierend aus. &quot;Ratte ist richtig!&quot;&lt;br /&gt;
&quot;Fast richtig.&quot;, korrigierte die Ratte.&lt;br /&gt;
&quot;Dann bist du ... eine Matte? Kaffee Latte? Zuckerwatte? Eine Fregatte? Irgendetwas, das ich hatte?&quot;&lt;br /&gt;
Mehrfaches Kopfschütteln. Der Ratte wurde sicherlich langsam schlecht.&lt;br /&gt;
&quot;Ich gebe dir einen Tipp.&quot;, sagte sie. &quot;Such, was ich verloren habe.&quot;&lt;br /&gt;
Ich lief ein wenig herum, fand aber nichts weiter als einen alten Pfefferminzteebeutel.&lt;br /&gt;
&quot;Du hast Tee verloren?&quot;, fragte ich die Ratte unsicher. &lt;br /&gt;
Die Ratte grinste.&lt;br /&gt;
&quot;Eine Ratte, die ein wenig Tee verlor...&quot;, überlegte ich laut. Dann traf mich die Erkenntnis wie ein Blitz. Nur nicht so stark. Eher wie der Stromschlag eines Weidezauns. &lt;br /&gt;
&quot;Du bist eine Rate!&quot;, rief ich begeistert aus.&lt;br /&gt;
Die Ratte nickte endlich, grinste noch breiter als zuvor, schnappte sich den Teebeutel und eilte davon.&lt;br /&gt;
&quot;Hätte ich gleich drauf kommen können.&quot;, sagte ich und schwang mich auf mein Fahrrad.</description>
    <dc:creator>morast</dc:creator>
    <dc:subject>Begegnungen</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2012 morast</dc:rights>
    <dc:date>2012-01-13T16:13:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://morast.twoday.net/stories/64028888/">
    <title>Begegnungen 59: Elefant</title>
    <link>http://morast.twoday.net/stories/64028888/</link>
    <description>Auf dem Weg zur Haltestelle begegnete ich einem Elefanten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Ein Elefant!&quot;, rief ich verzückt aus, denn ich mochte Elefanten. &lt;br /&gt;
Der Elefant war nicht sehr groß. Eigentlich war er sogar winzig. Sehr sehr winzig. Der Elefant war so winzigklein, dass ich mich außerstande sah, seine Farbe zu bestimmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&apos;Er ist bestimmt grau.&apos;, dachte ich, denn Grau war die übliche Farbe für Elefanten. &apos;Allerdings&apos;, dachte ich weiter. &apos;wäre ein roter Elefant auch nicht schlecht. Oder ein grüner. Der könnte sich dann im Gras verbergen.&apos;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Elefant war so winzig, dass ich ihn noch nicht einmal sah.&lt;br /&gt;
&apos;Es gibt wahrscheinlich gar keinen Elefanten.&apos;, dachte ich traurig und ging weiter. &apos;Schade eigentlich.&apos;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinter einem Löwenzahn trompetete es leise.</description>
    <dc:creator>morast</dc:creator>
    <dc:subject>Begegnungen</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2012 morast</dc:rights>
    <dc:date>2012-01-10T16:18:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://morast.twoday.net/stories/64025805/">
    <title>Wald</title>
    <link>http://morast.twoday.net/stories/64025805/</link>
    <description>Ich betrat den Wald. Hinter grauen Wolken stahl sich heimlich die Sonne ihrem Untergang entgegen und sandte kühlen Niesel auf bereits schlammige Pfade. Der Schnee des gestrigen Tages versteckte scheu in wenigen Mulden zwischen dunklen kahlen Stämmen. Oben im Geäst entdeckte ich noch letzte Blätter, welke Grüße des vergangenen Sommers, die sich tapfer an kleinste Zweige krallten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unten hingegen lief ich, in schwarze Wolle gehüllt, kapuziert, von Stöpselmusik ertaubt, die Hände tief im Mantel vergraben - und atmete. Es roch nach Wald, nach feuchtem Laub, nach Pilzen vielleicht. Meine Schritte waren lang und ohne Ziel. Ich brauchte keines, wollte nichts finden, keinen Ort, nicht mich, wollte nur Meter für Meter nach vorne treiben, den sich allmählich verfinsternden Forst durchschreitend, meinen Gedanken freien Lauf lassend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein alter Mann kam mir entgegen, in seiner Hand einen Golfschläger tragend. Ich schmunzelte, ging meines Weges. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Regen nahm zu, schickte auch die letzten verlorenen Fußgänger ins wärmende Heim, doch ich setzte meinen Ausflug fort, hinein ins Ungewisse, hinein in die wachsende Dunkelheit des Waldes. Meine Schritte wuchsen, als wüssten sie, wohin sie mich trugen, und erstmals öffnete ich mich. Ich formte Laute passend zum wuchtigen Klang in meinem Ohren, ließ meine Hände ihr Versteck verlassen, meine Arme sich ausbreiten, als wollte ich Wald und Welt in einer Umarmung bergen. Irgendwo in der Kapuze formte sich ein Lächeln, wanderte seines Weges zwischen schlafenden Bäumen hindurch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom Himmel, aus hüllendem Gewölk heraus, grüßte mich der Mond, spiegelte sich einen Moment lang in den von Tropfen aufgewühlten Pfützen, und noch immer hielt ich nicht inne, kehrte nicht zurück. Nadelbäume formten erste Menschensilhouetten, doch störten nicht den steten Takt meiner Stiefel, hielten mich nicht auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irgendwo inmitten der Sträucher keimte mein Pfad, harrte meines Nahens, von wucherndem Dunkel verborgen. Dies ist mein Ziel, dachte ich und ging voran.</description>
    <dc:creator>morast</dc:creator>
    <dc:subject>Wortwelten</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2012 morast</dc:rights>
    <dc:date>2012-01-06T17:12:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://morast.twoday.net/stories/64022886/">
    <title>Nachtaktivität</title>
    <link>http://morast.twoday.net/stories/64022886/</link>
    <description>Das Kopfkissen hatte mein Haupt bereits gefunden und in sich gebettet, als die Gedanken sich erst auf den Weg begaben. &quot;Schreib doch die Geschichte zuende.&quot;, drängten sie mich, und wenige Augenblicke des Zögerns später hatte ich mir bereits Kleidung übergeworfen und mich an den Rechner begeben, um bei ruhigem Klang in Kopfwelten zu schwelgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zweieinhalb Stunden raubte ich der Nacht und presste sie in Worte. Und als ich fertig war, saß ein zufriedenes Lächeln auf meinem Gesicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&apos;Ich werde es dem Kissen schenken.&apos;, dachte ich und kehrte zurück.</description>
    <dc:creator>morast</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2012 morast</dc:rights>
    <dc:date>2012-01-03T01:30:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://morast.twoday.net/stories/59209189/">
    <title>Bleib</title>
    <link>http://morast.twoday.net/stories/59209189/</link>
    <description>„Und? Bleibt er liegen?“, fragt Mutter am Telefon, und fast bin ich geneigt, „Ja.“ zu antworten. Doch ich zögere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An meinem Bürofenster stürmt der Schnee vorbei, unzählige Flocken jagen einander, finden einander, befüllen die längst gilbe, von Herbstkrähen auf Nahrungssuche zerhackte Rasenfläche mit einem Weiß, das mein Lächeln weckt. Und es hört nicht auf. Stundenlang schneit es, als müsste es jede Erinnerung an Frühling und Sommer unter einer Schicht verformten Wassers verdecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Hier hat es auch geschneit.“, berichtet Mutter, 500 Kilometer entfernt. Doch der Schnee blieb nicht lange, paarte sich mit Regen, malte grimmige Gesichter auf Weihnachtsgeschenke suchende Passanten und verschwand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch hier, vor meinem Fenster, schneit es. Ununterbrochen. Die Schneckdecke auf dem ehemaligen Rasen, auf dem Dach des sechsten Stockwerkes, wächst und gedeiht, und kein Schritt wagt es, ihre Jungfräulichkeit zu schänden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Bleibt er liegen?“, fragt Mutter, und „Ja.“ liegt auf meiner Zunge. Ja, hier bleibt er, lässt mich bei jedem Blick grinsen, mein inneres Kind vor Freude hüpfen. Ja, hier bleibt er, der Schnee, der mich plötzlich inspiriert, zu Gedichten, Fotos, Gemälden drängt. Ja, hier bleibt er.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Nein.“, antworte ich schließlich. Auf den Straßen bleibt nichts. Auf den Wegen bleibt nichts. Zu warm ist es noch, als dass anderes als Schneematsch entstehen kann, der schließlich auch verschwinden wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Nein.“, antworte ich. „Er bleibt nicht liegen.“ Selbst wenn er könnte, ergänze ich im Geiste. Schließlich schneit es hier im Schwabenländle, wo Kehrwoche oberste Bürgerpflicht ist, und jede Schneeflocke, noch bevor sie den Boden erreicht, zusammen mit einem letzten verirrten Herbstlaubblatt vom Weg entfernt wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als ich nach Hause laufe, ist vom stundenlangen Schneefall kaum noch etwas übrig. Nur auf den Wiesen liegt etwas Weiß und hofft darauf, noch ein wenig liegen bleiben zu dürfen.</description>
    <dc:creator>morast</dc:creator>
    <dc:subject>Wortwelten</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2011 morast</dc:rights>
    <dc:date>2011-12-21T14:50:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://morast.twoday.net/stories/59208254/">
    <title>Wirbelweiß</title>
    <link>http://morast.twoday.net/stories/59208254/</link>
    <description>Weit ragt meine Neugierzunge&lt;br /&gt;
in den kalten Wolkenwind&lt;br /&gt;
und ein Jauchz harrt in der Lunge&lt;br /&gt;
tanzt mit meinem Innenkind&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
als aus grauem Nebel-Oben&lt;br /&gt;
Flock um Flock darniederstürmen&lt;br /&gt;
weiße Wirbel fröhlich toben&lt;br /&gt;
sich zu weichen Betten türmen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
meine Schritte Löcher graben&lt;br /&gt;
die sogleich ein Schneekuss füllt&lt;br /&gt;
und in Winters kühle Gaben&lt;br /&gt;
sich mein wollbeflauschter Mantel hüllt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich spring dem Schnee entgegen&lt;br /&gt;
lächle, singe, rufe gar&lt;br /&gt;
fang den Tausendflockensegen&lt;br /&gt;
mit vom Sturm zerformten Haar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf emporgestreckten Händen&lt;br /&gt;
schmelz ich Eiskristall zu Tau&lt;br /&gt;
lass von weißem Glanz mich blenden&lt;br /&gt;
nehm mir Holles Maid zur Frau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Pfade knirschen leise&lt;br /&gt;
und ein Kugelwesen lacht&lt;br /&gt;
als ich lächelnd mir entreise&lt;br /&gt;
durch des Winters Flockenpracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
--&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
PS: &lt;br /&gt;
Das ist natürlich nicht das erste Schneegedicht, das ich schrieb. Ein schönes entstand vor fast sieben Jahren:&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://morast.twoday.net/stories/654438/&quot;&gt;schneespaziergang&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>morast</dc:creator>
    <dc:subject>Seelensplitter</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2011 morast</dc:rights>
    <dc:date>2011-12-20T12:09:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://morast.twoday.net/stories/654438/">
    <title>schneespaziergang</title>
    <link>http://morast.twoday.net/stories/654438/</link>
    <description>ein sturm geb&amp;auml;rt mir winters wei&amp;szlig; &lt;br /&gt;
ich la&amp;szlig; den schnee mich treiben &lt;br /&gt;
rei&amp;szlig; mantel auf und seele mir &lt;br /&gt;
und lache wie ein kind &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit lachendem antlitz erhasche ich sterne &lt;br /&gt;
das wei&amp;szlig; schmilzt im mund zu s&amp;uuml;&amp;szlig;em gedicht &lt;br /&gt;
ich tanze und springe - den flocken entgegen &lt;br /&gt;
und st&amp;uuml;rme gar selbst durch wirbelnden schnee &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der blick zur&amp;uuml;ck zeigt meinen pfad: &lt;br /&gt;
zum gestern f&amp;uuml;hrt die tr&amp;uuml;be spur; &lt;br /&gt;
doch nebelschnee bedeckt mit wei&amp;szlig; - &lt;br /&gt;
und weckt ein lachen mir &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ich lache den schneewesen zu &lt;br /&gt;
die gr&amp;uuml;&amp;szlig;end den wegesrand s&amp;auml;umen: &lt;br /&gt;
vergangenheit treibt hinfort &lt;br /&gt;
verbla&amp;szlig;t in sch&amp;ouml;nstem wei&amp;szlig;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;</description>
    <dc:creator>morast</dc:creator>
    <dc:subject>Seelensplitter</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 morast</dc:rights>
    <dc:date>2005-01-23T08:47:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://morast.twoday.net/stories/59205566/">
    <title>Morgendlicher Ohrwurm 50: Engage</title>
    <link>http://morast.twoday.net/stories/59205566/</link>
    <description>Beinahe hätte ich es geschafft, mich selbst zu verhohnepiepeln [Allein für dieses Wort war es schön, diesen Satz geschrieben zu haben.] Der Wecker hatte seine Klingelei bereits überstanden und mich aus nicht erneut abrufbaren Träumen gescheucht. Und doch lag ich noch immer hier, in das Gefühl gestopft, gerade aufzustehen, obgleich mein regloser Körper unter verlockend nachtwarmer Decke keiner Bewegung frönte und meine Augenlider langsam gen einlullender Schwärze sanken. Gerade mal fünf Sekunden konnten vergangen sein, da schreckte ich auf, starrte auf die fehlenden Minuten, die die leuchten Zeitanzeige verschlungen haben musste, und sprang aus dem Bett, bevor ich es mir anders überlegen konnte. Das grelle Badezimmerlicht fand mich, und mit ihm ein Lied aus der Vergangenheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://vimeo.com/2194713&quot;&gt;Chase The Dragon - &quot;Engage&quot;&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>morast</dc:creator>
    <dc:subject>Morgenwurm</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2011 morast</dc:rights>
    <dc:date>2011-12-16T16:14:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://morast.twoday.net/stories/59204288/">
    <title>Schnutenfrau und Messermann</title>
    <link>http://morast.twoday.net/stories/59204288/</link>
    <description>Nachdem die S-Bahn es wagte, nur zwei Minuten vor Abfahrt meines ICEs aus dem Bahnhof Stuttgart in selbigen einzufahren und mir somit ermöglichte, samt Gepäck in Windeseile zwei Etagen voller Treppen ersteigend längst überfälliges Konditionstraining zu absolvieren, war ich nun froh zu sitzen. Hier, auf meinem reservierten Platz im Zweite-Klasse-Abteil des  ICEs nach Frankfurt.&lt;br /&gt;
Eine Reservierung wäre nicht nötig gewesen, stellte ich beim Umsehen fest, doch allein der Umstand, dass ich den einzigen Einzelplatz bekommen hatte und mit niemandem eine harndrangbedingte Aufsteh-Bekanntschaft eingehen brauchte, war den finanziellen Zusatzaufwand wert. Und natürlich die Aussicht. Denn auf der anderen Seite des Ganges hatte sich ein älteres Ehepaar um einen Tisch herum ausgebreitet und benahm sich beobachtungswürdig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ehemann las Bild. Dazu hatte er den größten Teil des Papiers auf dem Tisch zurechtgelegt und diesen somit völlig in Beschlag genommen. Einen weiteren Teil hielt er in den Händen.  Der ihm gegenübersitzenden Ehefrau war also nicht nur der Blick auf das Gesicht ihres Gatten, sondern auch jegliche Benutzung des eigentlich für vier Personen ausgelegten Tisches verwehrt. &lt;br /&gt;
Bei so viel ehegattiger Ignoranz tat sie recht daran, eine Schnute zu ziehen. &lt;br /&gt;
Und das nicht nur einmal. Als würde sie für ein Shootoing facebookiger Duckfaces posieren, formte sich ihr Mund im Sekundentakt zu eben erwähnter Schnute, zogen sich die Lippen zur Spitzmäuligkeit zusammen, um sich gleich darauf wieder gen Normalität zu entspannen.  Ein Tick, den ich zugleich störend und faszinierend fand. &lt;br /&gt;
Wie mochte er wohl entstanden sein?, fragte ich mich gerade, da entnahm die Schnutenfrau einer Bäckerstüte ein mit Käse belegtes Baguette.  Sie richtete ein paar Wörter an ihren beschäftigt Bilder und Textfragmente betrachtenden Mann, und dieser kramte aus den Tiefen seiner Hose ein Schweizer Taschenmesser hervor. &lt;br /&gt;
Na klar, dachte ich, was für ein Rollenverteilungsklischee. Der Mann darf den gesamten Platz belegen und hat die Obhut über die gefährliche Waffe Taschenmesser. Die Frau hingegen kümmert sich um das Futter.&lt;br /&gt;
Und das tat sie. Die Schnutenfrau kreierte eine zeitunsgfreie Stelle auf dem Tisch und schnitt das Baguette erst längs und dann quer durch. Der Mann bekam zwei Stücke gereicht, blieb jedoch trotz Nahrungsaufnahme in seine Lektüre vertieft. Die Frau hingegen teilte den verbliebenen Rest noch einmal. Vielleicht war ihr Schnutenmund zu schmal. &lt;br /&gt;
Das Taschenmesser leistete schlechte Arbeit. Das Zerteilen sah eher aus wie eine Opferung, ein Ritual, das begangen werden musste, um die Zuggeister gnädig zu stimmen. Das würde auch erklären, warum die beiden überhaupt etwas essen musste, nur wenige Minuten von Einsteigebahnhof entfernt , so kurz nach dem Aufstehen und recht wahrscheinlichen Frühstück, das ich vermutlich sogar zum ungefähr gleichen Zeitpunkt vollzogen hatte wie diese beiden, ihr Mahl geistesabwesend hinunterschlingenden Mitfahrer.&lt;br /&gt;
Die Bäckerstüte wurde geräuschvoll zerknüllt, die Zeitung, die den Weg zum tischeigenen Mülleimer versperrte, kurz angehoben - und schon war jede Spur der unansehnlichen Mahlzeit beseitigt. Neue Spuren mussten her, diesmal in Form von Zitrusfruchtschalen. Die Schnutenfrau, die sich soeben um die Tischreinigung gekümmert hatte, blieb ihrem Rollenbild treu und zauberte nun eine Orange hervor, die es umständlich zuzubereiten galt. &lt;br /&gt;
Erst als der Mann mit geschälten, von Fäden und Kernen befreiten, einzeln zerpflückten Orangenstückchen versorgt war, gab sie Ruhe, verzog in unregelmäßigen Abständen den Mund und beseitigte die orangen Obsthinterlassenschaften. Das gesamte Abteil roch nun, was die beiden gerade verspeistet hatten - und ich fühlte ein wenig Dankbarkeit dafür, dass es kein penibel zerkleinerter Döner Kebab gewesen war.&lt;br /&gt;
Frankfurt nahte. Doch bevor die Stadt eine Chance hatte, ihre Großbauten neben unseren Fenstern entlanggleiten zu lassen, bevor es dem Zugbegleiter gelungen war, auf die in wenigen Minuten stattfindende dortige Ankunft hinzuweisen, war das Ehepaar aufgesprungen, angezogen und gen Tür gespurtet, wo sie dann standen und den Gang mit ihrer minutenlang ausharrenden Anwesenheit füllten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als der Zug schließlich in den Bahnhof einfuhr, stand auch ich auf, schnappte mir meine Tasche und verließ das Abteil. Es roch noch immer nach Orange.</description>
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    <dc:subject>Bahnbegegnungen</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2011 morast</dc:rights>
    <dc:date>2011-12-15T17:37:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://morast.twoday.net/stories/49622349/">
    <title>Begegnungen 58: Schnecke</title>
    <link>http://morast.twoday.net/stories/49622349/</link>
    <description>Ich war gerade auf dem Weg zur S-Bahn, als ich aus dem Augenwinkel eine Bewegung bemerkte. Ich schaute hin, doch sah nichts. Ein paar Schritte später glaubte ich erneut, eine Bewegung wahrzunehmen, diesmal vor mir. Ich sah genauer hin und entdeckte eine Nacktschnecke, die gerade hinter einer Hauswand verschwand.&lt;br /&gt;
&quot;Hey!&quot;, rief ich. Die Schnecke drehte sich um und richtete ihre Fühler auf mich.&lt;br /&gt;
&quot;Ja?&quot;, fragte sie. &lt;br /&gt;
Es war eine dicke, fast schon als riesig zu bezeichnende Nacktschnecke, deren helles Grau durchaus hübsch anzusehen war. &lt;br /&gt;
&quot;Bist du gerade gerannt?&quot;, fragte ich vorsichtig, denn ich war mir nicht sicher, was genau ich eigentlich gesehen hatte.&lt;br /&gt;
&quot;Ich? Nö.&quot;, antwortete die Nacktschnecke, doch Schnecken sind unglaublich schlechte Lügner, und ich durchschaute sie sofort. Außerdem war sie noch immer außer Atem.&lt;br /&gt;
&quot;Du bist gar keine Nacktschnecke, oder?&quot;, vermutete ich.&lt;br /&gt;
Die Nacktschnecke errötete. Ertappt!&lt;br /&gt;
&quot;Ich bin eine Weinbergschnecke.&quot;, erklärte die Nichtnacktschnecke. &quot;Allerdings habe ich mein Haus vergessen.&quot;&lt;br /&gt;
&quot;Ui.&quot;, sagte ich, denn obgleich ich sehr vergesslich bin, gelang es mir noch nie, mein Haus zu vergessen. Jedoch besitze ich auch keins.&lt;br /&gt;
&quot;Und nun flitze ich gerade zurück, um mein Haus zu holen, bevor mich jemand sieht.&quot; Die Schnecke blickte an. &quot;Ich will sozusagen nach Hause.&quot; &lt;br /&gt;
Sie lächelte müde. Anscheinend hatte sie gerade einen Scherz gemacht. &lt;br /&gt;
&quot;Ich muss jetzt los.&quot;, sagte sie, und in Sekundenschnelle war sie viereinhalb Meter davongeeilt.&lt;br /&gt;
&quot;Warte kurz!&quot;, rief ich hinterher und sprintete zu ihr hin. &quot;Sind Schnecken normalerweise nicht unglaublich langsam?&quot;&lt;br /&gt;
Die Schnecke lachte, und zum ersten Mal klang sie tatsächlich fröhlich.&lt;br /&gt;
&quot;Ja, sind wir.&quot;, sagte sie, und bevor ich zwinkern konnte, war sie verschwunden.</description>
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    <dc:subject>Begegnungen</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2011 morast</dc:rights>
    <dc:date>2011-11-25T06:36:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://morast.twoday.net/stories/49619483/">
    <title>Begegnungen 57: Blaumeise</title>
    <link>http://morast.twoday.net/stories/49619483/</link>
    <description>Auf einem Ast saß eine Blaumeise und flötete ein Lied. Dieses kam mir seltsam bekannt vor, also blieb ich stehen und lauschte.&lt;br /&gt;
&quot;Hey.&quot;, sagte ich nach einer Weile. &quot;Ist das nicht von Vivaldi?&quot;&lt;br /&gt;
Die Blaumeise schüttelte mit dem Kopf und pfiff weiter, als hätte es meine Unterbrechung nie gegeben. Wunderschön klang es, und obgleich ich noch zu müde war, um zu lächeln, spürte ich, wie sich meine Mundwinkel auseinander bewegten und in meine Zähnen das Bedürfnis erwachte, fröhlich zwischen meinen Lippen hindurchzublitzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich lauschte andächtig, versank im ruhigen und zugleich fesselnden Takt des Meisenliedes und versuchte mich daran zu erinnern, warum mir dieses bezaubernde Musikstück so bekannt vorkam.&lt;br /&gt;
&quot;Chopin?&quot;, fragte ich nach anderthalb Minuten. &quot;Ist das von Chopin?&quot;&lt;br /&gt;
Die Meise schüttelte abermals mit dem Köpfchen und flötete weiter, fast noch süßer und traumhafter als zuvor. Chopin war falsch, erkannte nun auch ich, doch ich fühlte, dass ich nahe an der Lösung war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Schubert?&quot;, fragte ich vorsichtig, und die Meise pfiff, als hätte ich nichts gesagt.&lt;br /&gt;
&quot;Mozart?&quot;&lt;br /&gt;
&quot;Händel?&quot;&lt;br /&gt;
Ich seufzte. Alles falsch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Meise tirillierte ihr Lied und ich hörte zu. Wunderschön klang es, und ich hätte mich in den Tönen verloren, wenn da nicht diese bohrende Frage gewesen wäre. &lt;br /&gt;
Ich begann wahllos Namen aufzuzählen:&lt;br /&gt;
&quot;Beethoven? Bach? Haydn? Telemann? Wagner? Mendelssohn? Berlioz? Tschaikowski? Rachmaninov? Liszt? Brahms?&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Meise schüttelte fröhlich ihr winziges Köpfchen und fuhr fort, die Welt mit erquickenden Klang zu streicheln.&lt;br /&gt;
Mich durchzuckte ein Gedanke.&lt;br /&gt;
&quot;Scooter?&quot;, fragte ich. &quot;Ist das Werk von Scooter?&quot;&lt;br /&gt;
Die Blaumeise grinste und flog davon</description>
    <dc:creator>morast</dc:creator>
    <dc:subject>Begegnungen</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2011 morast</dc:rights>
    <dc:date>2011-11-22T07:21:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://morast.twoday.net/stories/5382762/">
    <title>Arztkalender 2009</title>
    <link>http://morast.twoday.net/stories/5382762/</link>
    <description>Damit hier mal wieder etwas passiert, präsentiere ich einfach mal ein paar Zeichnungen, die ich unlängst anfertigte. Denn neben den fabulösen &lt;a href=&quot;http://www.fonflatter.de/dateien/kalender_fonflatter_2009.pdf&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Fred-Kalender&lt;/a&gt; und dem &lt;a href=&quot;http://www.fonflatter.de/advent08&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Adventskalender&lt;/a&gt; habe ich einen weiteren Kalender kreiert, diesmal für eine Ärztin. Das erklärt auch die diversen Motive. Und so.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img src=&quot;http://www.bast-arts.de/morast/kal09/01.jpg&quot; /&gt;&lt;img src=&quot;http://www.bast-arts.de/morast/kal09/02.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img src=&quot;http://www.bast-arts.de/morast/kal09/03.jpg&quot; /&gt;&lt;img src=&quot;http://www.bast-arts.de/morast/kal09/04.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img src=&quot;http://www.bast-arts.de/morast/kal09/05.jpg&quot; /&gt;&lt;img src=&quot;http://www.bast-arts.de/morast/kal09/06.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img src=&quot;http://www.bast-arts.de/morast/kal09/07.jpg&quot; /&gt;&lt;img src=&quot;http://www.bast-arts.de/morast/kal09/08.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img src=&quot;http://www.bast-arts.de/morast/kal09/09.jpg&quot; /&gt;&lt;img src=&quot;http://www.bast-arts.de/morast/kal09/10.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img src=&quot;http://www.bast-arts.de/morast/kal09/11.jpg&quot; /&gt;&lt;img src=&quot;http://www.bast-arts.de/morast/kal09/12.jpg&quot; /&gt;</description>
    <dc:creator>morast</dc:creator>
    <dc:subject>Farbenfroh</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 morast</dc:rights>
    <dc:date>2008-12-11T23:25:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://morast.twoday.net/stories/5412010/">
    <title>Eulenkalender 2009</title>
    <link>http://morast.twoday.net/stories/5412010/</link>
    <description>Meine Mami [Ja, ich sage &quot;Mami&quot;, auch wenn das klingt, als wäre ich gerade vier Jahre alt geworden.] mag Eulen. Daher kreierte ich ihr im Vorjahr für 2008 einen kleinen Eulenkalender. Um sie nicht mit Eulen zu überfluten und zugleich nicht so unkreativ zu sein, dasselbe Geschenk in verschiedener Ausführung mehrfach zu schenken, habe ich in diesem Jahr auf den Eulenkalender verzichtet, was sie zu der Bemerkung veranlasste, dass sie gar nicht wisse, was nun an die Stelle gehängt werden könne, wo sich bisher der Morastsche Eulenkalender befand.&lt;br /&gt;
Also schuf ich spontan ein paar Zeichnungen und versammelte sie in einem Werk, das als &quot;Eulenkalender 2009&quot; in die Geschichte eingehen wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so gibt es nun nicht nur den neulich präsentierten &lt;a href=&quot;http://morast.twoday.net/stories/5382762/&quot;&gt;Arztkalender&lt;/a&gt; und den wunderfeinen &lt;a href=&quot;http://www.fonflatter.de/dateien/kalender_fonflatter_2009.pdf&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Fred-Kalender&lt;/a&gt;, sondern auch ein Werk, das als &quot;Eulenkalender 2009&quot; in die Geschichte eingehen wird.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img src=&quot;http://www.bast-arts.de/morast/kal09_owl/00.png&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img src=&quot;http://www.bast-arts.de/morast/kal09_owl/01.png&quot; /&gt;&lt;img src=&quot;http://www.bast-arts.de/morast/kal09_owl/02.png&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img src=&quot;http://www.bast-arts.de/morast/kal09_owl/03.png&quot; /&gt;&lt;img src=&quot;http://www.bast-arts.de/morast/kal09_owl/04.png&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img src=&quot;http://www.bast-arts.de/kal09_owl/05.png&quot; /&gt;&lt;img src=&quot;http://www.bast-arts.de/morast/kal09_owl/06.png&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img src=&quot;http://www.bast-arts.de/morast/kal09_owl/07.png&quot; /&gt;&lt;img src=&quot;http://www.bast-arts.de/morast/kal09_owl/08.png&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img src=&quot;http://www.bast-arts.de/morast/kal09_owl/09.png&quot; /&gt;&lt;img src=&quot;http://www.bast-arts.de/morast/kal09_owl/10.png&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img src=&quot;http://www.bast-arts.de/morast/kal09_owl/11.png&quot; /&gt;&lt;img src=&quot;http://www.bast-arts.de/morast/kal09_owl/12.png&quot; /&gt;</description>
    <dc:creator>morast</dc:creator>
    <dc:subject>Farbenfroh</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 morast</dc:rights>
    <dc:date>2008-12-28T19:42:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://morast.twoday.net/stories/11592818/">
    <title>Katzenkalender 2011</title>
    <link>http://morast.twoday.net/stories/11592818/</link>
    <description>Auch in diesem Jahr schuf ich einen &lt;a href=&quot;http://www.fonflatter.de/kalender&quot;&gt;&lt;b&gt;hyperfetzigen Fredkalender&lt;/b&gt;&lt;/a&gt; zum kostenlosen Herunterladen. Er beinhaltet nicht nur erstmals haufenweise Buntität, sondern auch über 150 selbst erdachte Feiertage, die irgendwie mehr oder weniger zum täglichen Comic auf &lt;a href=&quot;http://www.fonflatter.de&quot;&gt;www.fonflatter.de&lt;/a&gt; passen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich kreierte ich noch einen unikatischen Kalender, der zwar entfernt an den Fredkalender angelehnt war, aber lauter Katzen beinhaltet. Die Motive sehen folgendermaßen aus:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img src=&quot;http://www.bast-arts.de/morast/kal11_mau/00.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img src=&quot;http://www.bast-arts.de/morast/kal11_mau/01.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img src=&quot;http://www.bast-arts.de/morast/kal11_mau/02.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img src=&quot;http://www.bast-arts.de/morast/kal11_mau/03.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img src=&quot;http://www.bast-arts.de/morast/kal11_mau/04.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img src=&quot;http://www.bast-arts.de/morast/kal11_mau/05.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img src=&quot;http://www.bast-arts.de/morast/kal11_mau/06.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img src=&quot;http://www.bast-arts.de/morast/kal11_mau/07.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img src=&quot;http://www.bast-arts.de/morast/kal11_mau/08.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img src=&quot;http://www.bast-arts.de/morast/kal11_mau/09.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img src=&quot;http://www.bast-arts.de/morast/kal11_mau/10.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img src=&quot;http://www.bast-arts.de/morast/kal11_mau/11.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img src=&quot;http://www.bast-arts.de/morast/kal11_mau/12.jpg&quot; /&gt;</description>
    <dc:creator>morast</dc:creator>
    <dc:subject>Farbenfroh</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2011 morast</dc:rights>
    <dc:date>2011-01-24T16:20:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://morast.twoday.net/stories/49601286/">
    <title>Begegnungen 56: Regenwurm</title>
    <link>http://morast.twoday.net/stories/49601286/</link>
    <description>Ich lief gerade an der Bushaltestelle vorbei, als ich einen Regenwurm entdeckte. Er hatte sich soeben aus der Erde herausgearbeitet und sah mich nun fragend an.&lt;br /&gt;
&quot;Entschuldigen Sie.&quot;, begann er, und seine Stimme klang erstaunlich brummbärig und unregenwurmig. &quot;Können Sie mir sagen, wann es regnet?&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich schaute auf meinen Arm. Seit Jahren trug ich keine Armbanduhr mehr, doch die Gewohnheit war geblieben und hatte letztlich dazu geführt, dass ich mir manchmal die Armbehaarung zu Uhrenzeigern modellierte, um mich an die guten alten Zeiten zu erinnern. &lt;br /&gt;
Dann schaute ich in den Himmel. Die Sonne schien, und weit und breit weigerten sich die Wolken, die Szenerie zu betreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Donnerstag.&quot;, antwortete ich schulterzuckend.&lt;br /&gt;
&quot;Donnerstag?&quot;, brummte der Regenwurm. &quot;Sind Sie sich da sicher?&quot;&lt;br /&gt;
Ich nickte. &quot;Donnerstag. Hat Frau Heinze gesagt.&quot;&lt;br /&gt;
Frau Heinze war meine Nachbarin, und immer wenn ein Wetterumschwung drohte, juckte ihr linker Zeigefinger. &lt;br /&gt;
&quot;Frau Heinze?&quot;, fragte der Regenwurm mit tiefer Stimme.&lt;br /&gt;
&quot;Frau Heinze ist meine Nachbarin, und immer wenn ein Wetterumschwung droht, juckt ihr linker Zeigefinger.&quot;, erklärte ich.&lt;br /&gt;
&quot;Ach.&quot;, sagte der Regenwurm brummend.&lt;br /&gt;
&quot;Außerdem hat sie die merkwürdige Angewohnheit, täglich ihre vierunddreißig Rosenbeete zu gießen. Bei jedem Wetter.&quot;&lt;br /&gt;
Der Regenwurm sah mich interessiert an.&lt;br /&gt;
&quot;Auch im Winter.&quot;, ergänzte ich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Frau Heinze scheint eine sehr sympathische Frau zu sein.&quot;, brummte der Regenwurm nach kurzem Überlegen. &quot;Ich sollte sie mal besuchen.&quot;&lt;br /&gt;
Ich nickte. &quot;Das ist eine ausgezeichnete Idee. Aber seien Sie vorsichtig.&quot;&lt;br /&gt;
Der Regenwurm blickte mich fragend an.&lt;br /&gt;
&quot;Frau Heinze hat Angst vor Bären.&quot;&lt;br /&gt;
Der Regenwurm räusperte sich. &lt;br /&gt;
&quot;Das sollte kein Problem darstellen.&quot;, piepste er und verschwand in der Erde.</description>
    <dc:creator>morast</dc:creator>
    <dc:subject>Begegnungen</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2011 morast</dc:rights>
    <dc:date>2011-11-02T07:20:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://morast.twoday.net/stories/49597016/#49599923">
    <title>Diese beiden Würmchen vermischt klingen bestimmt interessant...
Der erste ist schön...</title>
    <link>http://morast.twoday.net/stories/49597016/#49599923</link>
    <description>Diese beiden Würmchen vermischt klingen bestimmt interessant...&lt;br /&gt;
Der erste ist schön für den Morgen =)</description>
    <dc:creator>Funkelfinchen (Gast)</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2011 Funkelfinchen (Gast)</dc:rights>
    <dc:date>2011-10-31T15:09:08Z</dc:date>
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