Heiligenscheinwerfer
morast - 15. Dez, 10:13 - Rubrik:
Krimskrams
Haha, lache ich dem Herbst in sein trübes Antlitz, du musst wahrlich der Verzweiflung anheim gefallen sein. Sind dir die Menschen trotz zeitigem Abenddunkel, trotz straff reduzierter Tageslichtmengen, trotz gesenkter Temperaturen, trotz windigem Wetter noch immer zu fröhlich gesonnen, noch immer zu glücklich? Oder warum sonst musst du den nächsten Schritt einleiten, den Kältomaten ein wenig aufdrehen, während diesiger Sprühregen die Welt vernebelt? Von romantischem Winter findet sich keine Spur, denn die Kälte ist nass und kaum ertragbar. Schnee weilt weit oben in höchsten Himmelssphären und scheint noch nicht einmal davon zu träumen, irgendwann dem Boden entgegenzuschweben. Der Winter ist fern, und du, lieber Trübherbst, bist es, der seine Kräfte spielen lassen darf. Längst hast du alles Laub von den Bäumen geschüttelt, hast die Freuden der Kinder vernommen, die sich raschelnd und lachend durch das trocknende Blattwerk wühlen, hast Pilze sprießen lassen, die von sammelnden Genießern beglückt gesucht und entdeckt wurden, hast uns den nahenden Winter spüren lassen mit Tagen voller Nullgradnähe, hast uns Kastanien und Eicheln im Überfluss geschenkt, hattest dich hübsch gemacht für uns mit buntem Laub und letzten Sommersonnenstrahlen. Doch nun, da der Winter naht, an die Pforte klopft, dir das Zeitzepter zu entreißen sucht, grummelst du, bescherst uns Übellaunigkeit und lichtfremde Tage. Versuchst du tatsächlich aufzubegehren, ein letztes Mal zu zeigen, welch Kräfte in dir wallen, dass es ein Leichtes für dich ist, die Launen der Menschen deinen eigenen zu unterwerfen? Versuchst du tatsächlich mit der Macht zu spielen, die dir eigen ist, uns mit deinem, vom baldigen Weichen getrübtem Gemüt zu infizieren? Glaubst du wirklich, dass ein wenig Nieselregen, ein wenig Sonnenraub, ein wenig Nebeldunst, ein wenig Windeskühle ausreicht, um den Frohsinn aus unseren Herzen zu reißen, um uns die Vorfreude auf wintrige Ereignisse, die Nachfreude über Frühling, Sommer und auch Herbst aus den Gedanken zu stehlen? Glaubst du wirklich, dass uns kümmert, ob Tage grau sind und Nächte nicht zu enden scheinen? Nun, vielleicht hast du recht, vielleicht gibt es tatsächlich jene, die mit sich spielen lassen, die äußere Trübnis zu ihrer inneren machen; doch wisse: Ich gehöre nicht zu ihnen. Ich lache dem Regen ins Gesicht, lache dir meine Worte entgegen, küsse den eisigen Wind mit Winter ersehnendem Lächeln, begrüße die allgegenwärtige Dunkelheit mit dem Wissen, dass auch sie ein Ende finden wird. Ich mag dich, Herbst, selbst wenn du alt und bitter geworden bist, selbst wenn du nicht sehen willst, dass noch immer Freude in meinem Herzen glimmt, Freude über die Pfützen auf den Wegen, Freude über die Kälte, die von heißem Tee vertrieben werden kann, Freude über die Nacktheit der Wälder, die zu schlafen beginnen, um alsbald zu neuem Leben zu erwachen. Gräme dich nicht über mein Lachen, lieber Herbst, gräme dich nicht mit Regen und Nebel, gräme dich nicht ob deines Schwindens. Denn ich mag dich, mag die Tropfen, die dem Himmel entfliehen, mag auch das kalte Eis der Hagelkörner, mag die viel zu früh notwendigen Lichter in den Fenstern und Straßen. Ich mag dich und freue mich, gleich in die Kälte eilen zu können und mich vom nieselnden Nass umarmen zu lassen, im abendlichen Dunkel umherzulaufen und in den Mienen der Passierenden deinen Gram kopiert zu finden. Und vielleicht finde ich irgendwo ein Lächeln, eines, das meines spiegelt, eines, das dich liebevoll verabschiedet und den Winter begrüßt, eines, das sich auf das nächste Jahr freut, wenn die Wälder buntes Laub rascheln lassen und warmes Licht auf fleißige Pilz- und Kastaniensammler fällt, wenn die Wärme des Sonnenlichts schwindet, doch jene in meinem Herzen verbleibt. Vielleicht.
morast - 12. Dez, 10:13 - Rubrik:
Wortwelten
Und dann jene jungen Männer und Frauen, zumeist fast noch jugendlich, deren Münder, im Glauben, zugleich Weises aber auch Zeitgemäßes ["Cooles"?] von sich zu geben, abgedroschenste Redwendungen ausspeien, und somit mir, angewidert lauschend, den Eindruck schenken, die Betreffenden seien nicht ungefähr zwanzig, sondern siebzig oder achzigjährig.
"Da bin ich mal gespannt wie ein Flitzebogen...", "Wollen wir doch mal schaun, wie der Hase läuft..." und ähnliche Textbausteine wären sicherlich trotz ihrer ekelhaften Abgelutschtheit erträglich, würde nicht in den Worten der Aussprechenden dieser Unterton mitschwingen, der alle Anwesenden, mich leider eingeschlossen, mit fast krampfartiger Bemühung davon zu überzeugen versucht, dass das Gesagte innovativ, witzig, intelligent und Aufmerksamkeit sichernd, dass der Sprecher also die einzig wahre inkarnation von Coolness [Darf man das noch sagen?] sei.
Ist er jedoch nicht.
Fremdschämen.
morast - 11. Dez, 16:50 - Rubrik:
Menschen
Ist Karstadt eigentlich die Hauptstadt von Kaufland?
morast - 26. Nov, 18:42 - Rubrik:
Krimskrams
Auf den Kontakt mit Bohlenschen Tönen und Worten folgende unkontrollierbare Körperreaktion. Äußert sich in unfreiwilliger Herausgabe des Mageninhalts. Und immensen Kopfschmerzen.
morast - 16. Nov, 12:18 - Rubrik:
Krimskrams
Kohlrabbi
Rote Bete
...
morast - 15. Nov, 15:54 - Rubrik:
Krimskrams
"Das rockt!"
"Ja, das steint und rollt."
"Klingt irgendwie nach Sisyphos..."
morast - 11. Nov, 13:55 - Rubrik:
Fetzen
Warum beginnt eigentlich die fünfte Jahreszeit, bevor die vierte angefangen hat...?
morast - 11. Nov, 13:50 - Rubrik:
Krimskrams
Zu meinen Unarten gehört es, im ersten Satz oder gar bereits in der Überschrift eines Textes eine Behauptung aufzustellen, die ich dann umgehend und sofort ändere, verbessere, schlimmstmöglich sogar ins Gegenteil kehre. Dieser Tradition will ich folgen, indem ich erwähne, dass ich das Geräusch der Laubsauger keineswegs vermisse, schenke ich doch solchem Gerät zu jeder Zeit die ihm gebührende Verachtung.
Laubsauger stellen eine Erfindung dar, die ich auf die - sicherlich erstaunlich lange - Liste unnützer Erfindungen setzen würde, sollte ich je mit der Aufgabe betraut werden, eine solche Listezu kreieren. Es liegt nahe zu vermuten, dass es Unterschiede zwischen Laubsaugern und Laubgebläsen geben muss, doch in meinem - mit unzureichender Rechercheinformation bestücktem - Schädel vermengen sich beide Geräte zu einem einzigen; doch ich bin gewillt, selbiges auch mehrfach auf die genannte Liste zu setzen.
Laufe ich durch die Straßen Magdeburgs, stelle ich fest, dass die Gehwege erstaunlich blattfrei sind, dass sich zwar hier und dort verdorrtes, einigermaßen buntes Herbstlaub ansammelte, jedoch von einer Basisreinheit Magdeburger Gehwege durchaus die Rede sein darf. Das verwundert mich, habe ich doch in diesem Jahr weder Laubblasende noch noch Laubsaugende erblicken können, die mit ihren lärmenden Maschinen rund um die Uhr damit beschäftigt sind, Fußgänger vor potentiell glitschen Ausrutschstellen und Stadtbäume vor sich in Laubbergen vermehrendem Feindgetier zu bewahren.
Back to the roots!, könnte ich da frohlockend ausrufen und Harke und Rechen als wieder in die Mode kommendes Blattbeseitigungsgerät feiern, doch wagten es auch weder fleißige Harker noch eifrige Recher, mein Sichtfeld zu kreuzen um lobende Blicke zu ernten. Die Wege wurden also befreit, als ich nicht hinsah, und allein der Umstand, dass mir kein Blas- und Sauglärm an die Ohren drang, lässt mich vermuten, dass in diesem Jahre eine Rückkehr zu technikfernen Wurzeln zelebriert werden könnte.
Doch ich zelebriere nicht. Denn neben dem Geräusch der Laubsauger vermisse ich einen weiteren Laut, der jedoch im Gegensatz zu ersterem durchaus meine Sympathie geschenkt bekommt: Das Rascheln.
Laufe ich durch die Straßen Magdeburgs finde ich nicht nur laubblattarme Gehwege, sondern auch, in Häuserecken und auf einst grünenden Flächen, Ansammlungen trockenen Blattwerks, die mich zu locken pflegen: "Komm, spiel mit uns! Laufe durch uns hindurch, doch hebe dein Schuhwerk nicht in allzu große Höhen! Lass uns gemeinsam rascheln und den Herbst mit fröhlicher Klangkulisse untermalen!"
Nicht selten gebe ich nach und raschle so gut ich kann, laufe gar denselben Weg mehrmals vor und zurück, nur um ein wiederkehrendes Raschelerlebnis zu erfahren. Und gerne dränge ich mich Begleitende zu gleichem, ziehe die Widerstrebenden durch das Laub, bis sie sich in Wonnen wissen, die nur der kennt, der in seiner Kindheit die sorgsam zusammengefegten Laubhaufen auf Schulhöfen und Parkwegen zum Sich-Hineinfallenlassen und Darin-Herumrascheln nutzte.
Ich nutzte und suche heute auf meinen Wegen durch die Stadt ähnliche Laubhaufen, suche Zusammengekehrtes, Zusammengefegtes, Zusammengeharktes, von mir aus auch Zusammengeblasenes, doch finde nichts, finde keine Haufen raschelnden Glücks, nur hier und dort erwähnte Ansammlung, die ihr Bestes gibt, mich zu erfreuen, auch wenn ich tief in mir ahne, das das Beste noch immer nicht gut genug ist.
Und während ich suche, vermisse ich ein Drittes: Kinder, die - wie ich - durch Laub rascheln. Laubansammlungen scheinen nicht mehr ausreichend Attraktivität zu besitzen, vermute ich, doch warne vor voreiligen Schlüssen, vor "Die Jugend von heute..."-Verallgemeinerungen und der übertriebenen Beweihräucherung der eigenen Kindheit. Schließlich bezweifle ich, dass alle Kinder auf Erden plötzlich dem Vergnügen abgeneigt sind, sich mit mehr oder minder trockenem Laub zu umgeben. Außerdem liegt die Vermutung nahe, dass das Fehlen sorgfältig zusammengedingster Laubhaufen direkte Auswirkungen auf die Laubbegeistertungsfähigkeit junger Menschen hat. Zudem halte ich es für nicht unmöglich, dass Kinder von ihren sorgsam wachenden Eltern oder weniger sorgsam wachenden Freunden den wenig appetitlichen Hinweis dargeboten bekamen, den auch ich neulich hören musste: Unter dem Laub verstecken sich Hundeexkremente besonders gut.
Das erscheint logisch und ist so leicht nicht von der Hand zu weisen, auch wenn ich mich nicht daran erinnern kann, als Kind jemals bei der Laubraschelei mit hündischen Stoffwechselendprodukten in Kontakt gekommen zu sein. Dennoch werden die Raschelfreuden auf diese Weise gedämpft, und unangenehme Bilder bemächtigen sich meiner, wenn mal wieder eine Laubansammlung mit güldenherbstlicher Verlockung nach mir loreleit.
Und vielleicht muss ich mich korrigieren, wenn ich oben schrieb, dass ich das Geräusch laubblasender Maschinen vermisse und diese Geräte für sinnfrei halte. Denn möglicherweise gelingt es modernen Laubblasgeräten durch exakt geregelte Stärke der Blasluftabgabe das wunderbar raschelnde Laub vom igittigen Hundekot zu trennen und ersteres zu ansehnlichen Haufen zusammenzuführen, auf dass mein raschelsüchtiger Leib in einem solchen unbefleckt versinken möge...
morast - 24. Okt, 08:36 - Rubrik:
Wortwelten
Bei manchen Autos nutzt man den ersten Gang, um rückwärts zu fahren. Mit einem mehr oder minder geheimen Trick - einer hochgezogenen Manschette, dem heruntergedrückten Schalthebel, ... - gelingt es, plötzlich anstelle des an selbem Ort positionierten ersten Gangs den Rückwärtsgang einzulegen und zu benutzen.
Wie wäre es folglich, wenn auch auf den zweiten, dem dritten und dem vierten Gang versteckte Funktionen gelegt würden? Damit das Auto zur Seite rollt, nicht nach vorne order hinten, oder plötzlich anfängt zu fliegen. Irgendetwas, von dem man als Nutzer erst mitbekommt, wenn man es ausprobiert.
Würde man so etwas dann nicht Geheimgänge nennen...?
morast - 22. Aug, 09:01 - Rubrik:
Krimskrams
Fremden Kindern gegenüber bin ich vorsichtig. Es sind ja nicht meine, und falls sie sich in meiner Gegenwart auch ungut verhalten sollten, werde ich - außer in Extremfällen - nicht derjenige sein, der mit Disziplinarmaßnahmen droht, um sie und ihr Verhalten in die richtigen Bahnen zu lenken.
Als ich unlängst mit der Straßenbahn fuhr, setzte ich mich in die vorletzte Reihe. Mir gegenüber hatten sich zwei Damen platziert, eine etwa Vierzigjährige und eine, die sich am Ende der Zwanziger befand und vermutlich zu den Studierenden zu zählen war. Hinter mir ließen sich zwei Jungen nieder, vielleicht elf, zwölf Jahre alt [Ich war noch nie ein Meister darin, das Alter von Personen zu schätzen.]. Sie blätterten in Zeitschriften, in Autozeitschriften, soweit ich das während eines flüchtig nach hinten schweifenden Blickes erkennen konnte. Ich las in einem angenehm-spannenden Buch, doch gelang es mir nur schwer, mich zu konzentrieren -- die Kinder waren zu laut, und ihre mit "Alter" und "Ey" gespickte Sprache widerten mich an.
Die beiden Jungen versuchten mit jedem Wort, einander zu übertreffen. Fand der eine ein interessantes Zeitschriftenfahrzeug, das er mit begeisterten Attributen bestückte, so entdeckte der andere ein vermeintlich besseres, das dem Kindermund noch extremeres Vokabular zur Umschreibung und Faszinationsbekundung entlockte.
Der beleibtere der beiden hielt sich für besonders krass und zog alle zehn oder zwanzig Sekunden das Innere seines Riechorgans hoch. Das Ergebnis war ein rotziges, unangenehmes Geräusch, das nicht unbedingt dazu beitrug, mich meinem Lesevergnügen frönen zu lassen. Die Jungen diskutieren, protzten - und der Dicke zog immerfort Schleim die Nase hinauf, so intensiv, so begeistert, dass ich glaubte, ihm müsste bald der Schädel platzen vor angesammeltem Nasenunrat. Zumindest jedoch - darauf wartete ich voller Vorekel ["Vorfreude" war es bestimmt nicht ...] - würde er alsbald all das Hochgezogene in seiner Mundhöhle sammeln und es irgendwo spuckenderweise in die Straßenbahn schleudern. Doch er tat nichts dergleichen; er blätterte weiter in seiner Zeitschrift, redete Unsinn und schniefte, als gäbe es nichts Intelligenteres.
Ich senkte meinen Blick und las. Ich versuchte, mich an den Buchstaben, an den Wörtern, festzukrallen, doch es gelang nicht; der Sinn der Zeilen entwich immer wieder; ich konnte mich nicht konzentrieren. Behend griff ich in meine Rucksacktasche, wo ich eine Packung Zellstofftaschentücher vermutete, zog diese heraus und reichte sie - ohne auch nur ein Wort zu sagen - über meine Schulter nach hinten. Der dicke Junge sah mich an, schwieg kurz, dachte offensichtlich nach, wartete vielleicht auf einen Kommentar meinerseits, der jedoch nicht kam, betrachtete die Taschentücher in meiner Hand - und schüttelte dann den kopf. "Nein, danke.", meinte er, "Ich habe selber welche."
Ich sagte ihm nicht, dass ich ihm nicht glaubte, sagte ihm nicht, dass er sie doch benutzen könne, sagte ihm nicht, dass er und sein Getue mich störten, sondern zog meine Hand zurück und verstaute die Taschentuchpackung dort, wo ich sie hergeholt hatte. Die Studentin lächelte mir anerkennend zu, die andere Frau verzog keine Miene. Doch hinter mir kehrte Ruhe ein, keine absolute Ruhe, kein Schweigen, doch ein Gespräch, das sich normalisiert hatte - und frei war von widerlichem Nasenschleim.
Als ich gestern die Straßenbahn nutzte, stiegen plötzlich zwei Mädchen zu. Sie waren ungefähr dreizehn oder vierzehn [Wie erwähnt: Mit Altersschätzungen habe ich es nicht so.], und der blonderen von beiden rannen die Tränen literweise aus den Augen. Jemand hatte sie beleidigt, und ihre Freundin war keine große Hilfe, indem sie ihr riet, diese Beleidigung einfach wegzustecken. Denn offensichtlich war das "Wegstecken" nicht mit Einfachheit lösbar.
Ich las - mal wieder - und gab mir Mühe, den beiden, obgleich sie mir direkt gegenüber saßen und obgleich ich jeder einzelnen Träne hinterherschauen konnte, geringste Aufmerksamkeit zu widmen und sie in diesem intimen Augenblick absolut allein zu lassen [auch wenn sie von unzähligen Mitfahrenden umgeben waren]. Mein Buch fing meine Blicke, doch vor ihrem Gesprochenen schützte es mich nicht.
"Hast du mal n Taschentuch?", fragte die Tränenbedeckte irgendwann, und ihre Freundin gab einen Nein-Laut von sich. Wie von selbst glitt meine Hand in meine Rucksacktasche, und obgleich ich mir keineswegs sicher war, ob sich dort eine Packung befinden würde, fanden meine Finger plastikverpackte Papiertaschentücher, zogen sie heraus und reichten sie herüber. Kurz sah ich von meinem Buch auf und erhaschte das kleine Lächeln, das sich auf ihre Lippen stahl.
"Taschentücher", dachte ich beeindruckt, "sind nützlich."
morast - 27. Jul, 16:28 - Rubrik:
Bahnbegegnungen