[>>]

Dienstag, 9. September 2008

Bleib

Ich hatte dich nicht hier vermutet. Nicht in diesen Momenten. Nicht hier in meinem Kopf. Ich lächle dir zu, als du dich langsam der Blässe entziehst, als dein Leib sich trotz aller Unbestimmbarkeit zu manifestieren beginnt, meinen Erinnerungen entgleitet und zu einem Gedanken wird. Ich hatte dich nicht hier vermutet, nicht inmitten meiner Flüchte, nicht in diesen Tagen, da ich kaum imstande bin, einen eigenen Atemzug zu ergattern. Ich hatte dich nicht erwartet. Ich weiß, flüsterst du, flüstere ich mit deiner Stimme, mit deinen Worten, und ich halte mich an dir fest, als hätte ich dich nie verloren. Bleib!, wünsche ich mir. Bleib!, hauche ich dir entgegen, als du erneut verblasst.

Trackback URL:
http://morast.twoday.net/stories/5177261/modTrackback

Flatterfred...

Status...

Du bist nicht angemeldet.

Aktuell...

Das Cafe,
mein lieber Freund ist das sehr geschätzte Restaurant...
Nico (Gast) - 26. Okt, 13:14
Gedichtchen 23: Jungbrunnen
"Endlich!" rief der alte Mann Nach beinah zweiundsechzig...
morast - 8. Sep, 09:08
Gedichtchen 22: Weiden
Wenn Weiden - statt das feuchte Nass zu meiden - sich...
morast - 2. Sep, 13:16
Gedichtchen 21: Dich
"Dich in meinem Arm zu halten - davon wär' ich...
morast - 28. Aug, 07:00
Wuhuu! Da habe ich am...
Wuhuu! Da habe ich am frühen Morgen bereits was...
morast - 27. Aug, 08:05

Archiv...

September 2008
Mo
Di
Mi
Do
Fr
Sa
So
 1 
 2 
 3 
 4 
 5 
 6 
13
15
16
19
20
21
22
23
24
26
28
29
30
 
 
 
 
 
 

Suche...

 

Rückblick...

Online seit 1715 Tagen
Zuletzt aktualisiert: 26. Okt, 13:14

Und so...