Mittwoch, 19. Januar 2011

Stein

Und dann begann ich zu atmen. 'Das kann nicht sein!', versuchte ich zu denken, doch das Denken hatte mich noch nicht entdeckt. In mir brodelte das Grau, unbewegter Stein, sich jenem Irrsinn nähernd, der das Leben war. Ich begann zu atmen, eine winzige Wolke mit Kohlenstoffdioxid angereicherte Luft verließ jene Stelle meiner starren Gestalt, die plötzlich zum Mund geworden war. Und nicht nur das: Der steinerne Stillstand in mir war nicht länger. Mahlenden Mühlen gleich rumorte mein Inneres, knirschte sich in neue Formen, in fremde Funktionen, die plötzlich Nutzen besaßen, derer ich von einem Augenblick auf den nächsten bedurfte. Mein Mund sog Luft in meinen Leib, ein erstes Mal in einer schier endlosen Kette erster Male, die mich Willkommen hießen. Und dann fand mich das Denken, das Bewusstsein, das Mir-meiner-selbst-bewusst-Sein. Ein Gefühl von Wärme durchfuhr mich, und seine Schönheit suchte vergeblich in mir nach Tränen, die vergossen werden konnten. Hinein und hinaus glitt der Atem, als hätte er nur auf mich gewartet, in Stille meiner Erweckung geharrt.

Ich war ein Stein, wusste ich nun, und doch war ich längst mehr, war mit Leben überschwemmt, mit brennendem Gleißen befüllt worden, auf dass ich atmete, dachte, war. Ein Lachen suchte seinen Weg nach draußen, modellierte meinen Mund zu unbekannter Silhouette und sprang dann ins Freie - ein erstes Geräusch, das an mich drang, das alle anderen Geräusche gebar, die mich umgaben. Das nahe Meer toste rauschend und erzählte wilde Geschichten von Ewigkeit und Stärke. Irgendwo vernahm ich fremde Stimmen, die allmählich an Kraft gewannen, als würden sie sich nähern. Und ja, sie näherten sich, denn nun spürte ich das sanfte Beben des Bodens, lustvoll fast, unter ihren Schritten. Ein allererster Wunsch drängte sich in mein frisch geschlüpftes Sein: Ich möchte sehen können.

Noch immer Stein, noch immer graues Nichts aus Stillstand - so lag ich im Sand, umgeben von Steinen, von meinesgleichen, in Größen und Farben so verschieden, dass mein Lächeln mich fast zerriss. Ich sah sie, sah sie plötzlich, sie alle, meine Brüder, meine Freunde, rief ihnen Worte zu, Worte, die ich im selben Moment ersann und in den Himmel warf, Worte, die Laute waren, erste Klänge, die mir, meinem Werden, entströmten und in jene Welt glitten, die in ihrem Facettenreichtum, ihrer Pracht, so neu, so unbekannt, so überwältigend war.

Am fernen Himmel sah ich Möwen schweben, sah ich plötzlich Wolken in die Ferne fliehen, und die Ahnung von Zeit legte sich auf meine Sinne. Sie, die ich vorher nie gekannt, nie gekostet hatte, war, was das Leben vorantrieb, es zu neuer Blüte, neuen Wegen peitschte, es küsste und löschte zugleich. Ich genoss sie, genoss jedes Funkeln eines Momentes, dessen ich habhaft werden konnte, ließ mich in meine Sinne gebären, mich treiben durch ein Jetzt der Fülle.

Die Stimmen fanden mich, ließen sich neben mir nieder. Nie hatte ich Kreaturen wie diese auch nur wahrnehmen können, doch nun, ihrer gewahr geworden, fesselte mich mein Erstaunen, ließ mich ihre Nähe in begeisterter Faszination erstarren, als wäre ich noch immer der Stein, der ich war, als wäre ich nicht vor wenigen Augenblicken ins Sein gerissen worden. So lag ich da, noch immer hartes Graugebilde, doch nun Wesen, Lebewesen, und lauschte den Klängen, die jene Kreaturen ausstießen.

Silben rankten an mein Ohr, und obgleich ihnen jeder Sinn fehlte, spürte ich doch die Wärme, die jene Geschöpfe aus ihrem Leib hinaus in den Atem pressten und zu Wörtern werden ließen. Sie waren zu zweit, und das kleinere von ihnen bündelte seine Laute zu Geräuschen, die mir bekannt zu sein schienen, die mich berührten, obgleich sie nicht mir gelten konnten. 'Lachen!', begriff ich, und das Wiedererkennen sandte eine süße Woge der Freude durch meinen erwachenden Körper.

Und kaum hatte sich das Lachen des Fremden offenbart, fand auch das Verständnis mein Denken. Silben verbanden sich zu Sätzen und erblühten in mir zu unfassbarer Herrlichkeit. Wer wusste denn, wie viele Äonen lang bereits Kostbarkeiten dieser Art an meinem kalten Graurumpf zerborsten waren, wie viele Sentenzen einst an mir vorüberwallten, ohne jemals von mir wahrgenommen zu werden? Trauer fraß mich, und mit ihr, wie ein enger Freund: unbändige Freude. Ich war am Leben, dachte ich, und mein Mund verzog sich sanft zu scheuem Lächeln. Ich war Leben!

Das lachende Geschöpf stakte unbeholfen zwischen meinen schweigenden Brüdern herum, berührte sie zuweilen, von Neugierde getrieben, und entdeckte im nächsten Augenblick einen anderen Gegenstand, der sein wild flackerndes Interesse einzufangen vermochte. Seine oberen Gliedmaßen wucherten zärtlich von einem Stein zum nächsten, Schritte trugen seinen langen Leib sicher voran. Das Meer rauschte prachtvoll und mischte sich mit seinem Gelächter zu einer unbändigen Serenade auf mein Sein.

Seine Finger, liebkosenden Fühlern gleich, fanden mich, streiften mich kurz, bevor sie wieder entschwanden, um dann, mit unerwarteter Zielstrebigkeit, zu mir zurückzukehren, meinen grauen, neu geborenenen Leib zu umfassen und in die Luft zu heben, hinauf, näher an den Himmel, wo die Sonne zwischen flüchtenden Wolken dem Meer ihr gleißendes Spiegelbild schenkte.

"Mami, der ist ganz warm!", rief lachende Geschöpf und trug mich, als wäre ich nur Stein, den Strand entlang zur zweiten Stimme. Ein Pulsschlag dröhnte warm in mir, und ich vermochte nicht zu fühlen, ob er in meinem Leib wogte oder durch die schlanken Gliedmaßen des Trägers zu mir hinübersprang. Ich bedachte meine einstige Heimat mit stillem Gruß, während das tragende, lachende Geschöpf immer wieder seine Fühler über meinen einst so starren Leib gleiten ließ.

Dann gab er mich frei.

Überraschend schnell und grazil setzte er mich in Bewegung, verlieh mir Geschwindigkeiten, an die zu denken ich noch nicht einmal gewagt hatte, und warf mich hinaus auf das Meer. Ich flog, und nie hatte ich Schöneres erfahren, nie gehofft, einem solchen Zauber beiwohnen zu dürfen. Ich flog, und Sonnenstrahlen küssten mich herzlich, als gelte es nun, Lebewohl zu sagen.

Dann sank ich, schnell, schneller, nach unten, hinab, wo das ewige Meer mich stürmend ersehnte. Und auch ich sehnte, verzehrte mich nach der Umarmung mächtiger Wogen, nach hüllendem Nass, das so anders, so neu, so gewaltig war, das mir nun entgegenfiel, als wäre es meine Bestimmung.

Mir entsprang ein Lachen, und dann war es geschehen: Ich war Teil, war Meer und Welle, war Stille und Sturm. Der Atem versagte, und die Tiefe sandte mir ein lockendes Raunen empor. "Warte!", wollte ich rufen, doch die Worte verweigerten sich mir. 'Welch Pracht! Welch Wonne!', wollte ich denken, doch die Gedanken schwiegen. Der Blick ertaubte, meine Sinne schwanden, Starre bemächtigte sich meiner.

Felsiger Boden empfing mich, mit ihm meine Brüder. "Willkommen.", schienen sie zu rufen, und mein Lächeln fand die Ewigkeit.

Sonntag, 5. Dezember 2010

...

Noch immer wuselte das watteblubsige Kichergnarf vor sich hin, als gäbe es nur plüschiges Fluffgewöll und selige Schmampfolifen. Sämigsüß quellte sich laufender Rümpft von wipfelwarmen Wunschberillen, knospte quill zu weißgebelfter Mimme und hüllte das lurfende Gnarf in zauberflüstrig-tanzumschmelzten Sternenschnee. "Ach, könnte ich...", liebflockte es mit Schmunzelglanz auf Lipp- und Augenblitsch und sprang, als hätte es drafalkig blausend allen Trünkelglimm verschlungen, davon ins ferngewebte Nunkelflist.
Ich blickte ihm hinterher und mein Lächeln war mehr als nur Gleißen.

Mittwoch, 1. Dezember 2010

Winterwogen

In wallend weißen Winterwogen
hört ich knisterklein frohlocken:
tausend flüsterweiche Flocken
die mein Wollmützohr umflogen

zum Ballsaal ward mein Kichermund
die Nasenspitze wild beküsst.
O wenn ich wie es ginge wüsst
dann schneit' auch ich aufs Erdenrund.

Freitag, 26. November 2010

Zwei Schneegedichte

Schnee, der sich an Wangen kuschelt
mein Lächeln winterweiß umwuschelt
flockt zauberzart auf mein Gewand
und küsst im Schmelz mir sanft die Hand.

--

Damit der Herbst alsbald ermatte
[Er beginnt bereits zu stinken.]
grüß ich Schnee, die Wuselwatte
mit Kuss und Grins und Winken.

Dienstag, 16. November 2010

Kann sein

"Ach ja.", sagte ich und warf die Kippe fort. Ich rauchte nicht, doch hin und wieder gab ich dem Verlangen nach, mir eine Schachtel zu kaufen und die einzelnen Zigaretten Stück für Stück zu entsorgen. In die dafür vogeschriebenen Behältnisse, natürlich.

"Ach ja.", sagte ich erneut, und es war mehr ein Seufzen als eine tatsächliche Aneinanderreihung von Wörtern.

"Wer 'Ach ja.' sagt, weiß nicht weiter. Hat meine Großmutter immer gesagt.", meinte Karl und fischte meine Kippe aus dem Mülleimer. Er rauchte nicht, doch gab hin und wieder dem Verlangen nach, meine weggeworfenen Zigaretten aufzubrechen und ihren krümeligen Inhalt dem Wind darzubieten.
Einst hatte ich ihn gefragt, was das denn bringe, und er hatte nur mit den Schultern gezuckt und gelächelt. Als sei das Antwort genug. Und irgendwie war es das auch.

"So.", sagte ich.
"So?", fragte Karl und zog die Augenbraue hoch. Er besaß nur eine, dafür umrankte sie nicht nur seine Sehorgane, sondern auch Teile von Stirn und Nase.
"So!", meinte ich. "Es muss heißen: Wer 'so' sagt, weiß nicht weiter."
"Kann sein.", sagte Karl und zuckte mit den Schultern. Das tat er oft. Eigentlich immer, wenn er nicht gerade Zigaretten bearbeitete oder die Augenbraue hochzog. "Aber mein Großvater hat immer 'Ach ja.' gesagt."
"Wieso Großvater? Eben war es doch noch deine Großmutter!"
"Kann sein.", Karl zuckte erneut mit den Schultern. "Ich habe die beiden immer verwechselt."
"Verwechselt? Wie kann man denn seine Großeltern verwechseln?", empörte ich mich. "Wahrscheinlich verwechselst du auch deine Eltern?!?"
"Kann sein." Diesmal zuckte Karl nicht mit den Schultern. Statt dessen entfernte er behutsam den Filter von meiner weggeworfenen Zigarette. Tabak krümelte in seine offene Hand. "Ich habe meine Eltern nie kennengelernt."
"Oh. Das wusste ich nicht."
"Nein.", sagte Karl.
Mehr nicht.
Eine leichte Brise zog auf und klaubte ein wenig freigelassenen Tabak von seiner Hand und nahm ihn mit.

Wir schwiegen. Sahen den Krümeln zu, wie sich sich ihres papiernen Gefängnisses erwehrten und in die Ferne zogen, getragen von nichts als bewegter Luft.

"Sie sind bereits zweieinhalb Jahre vor meiner Geburt gestorben.", sagte Karl irgendwann, und ich nickte.

Samstag, 6. November 2010

...

zwischen deine blicke
glitt ich
wie zwischen welten

dein atem floss in meinen
dein schweigen war ein lächeln
und ich gebar dich aus stürmen
in meinen arm

hielt inne
hielt dich

Sonntag, 24. Oktober 2010

nackt

wie wild der wind sich zwischen wellen
aus trockenbunten blättern wirft
als gelte es mit schnellen
hastig ins geäst gelachten stößen
und fingern aus geballter watte
dem baum das kleidchen zu entreißen
den rindenkörper zu entblößen
auf dass ein winter ihn begatte.

Samstag, 23. Oktober 2010

...

und deine hand vergaß

die winkel meiner lippen
gen himmel auszurichten

deine namen zu vernehmen
die ihnen entglitten
unbedacht
als wären sie halt

mein augenfeuer neu zu schüren
auf dass es stern dir sei
und richtung

in die stille meines hauptes
dein gelächter zu pflanzen.

und deine hand vergaß

sich mit meinen sehnenden fingern
zu bekleiden.

Oktober

Klingklang aus dem Krachomaten
Verse vor dem Brillenaug
Süßkakao heißt mir die Lippen
während Herbst durchs Draußen stürmt.

Freitag, 15. Oktober 2010

sturm

Weil die fetzige @buchmamsell zur Kreation eines Sturmgedichtes in 140 Zeichen aufforderte, schuf ich eines.

wenn regenwilde winde rauschen
und wärme welkt zu fernem wort
dann raunen sie
so will ich glauben
deinen namen immerfort.

Montag, 11. Oktober 2010

Regenbogenelefanten

Peter und Felix waren den Elefanten bereits dreieinhalb Tage gefolgt. Es war ihrer erste Safari, und keiner der beiden wusste, was zu tun war, wenn sie wirklichen Gefahren ausgesetzt waren. Doch bisher war alles gut gegangen. Sie hatten sich ruhig verhalten, in Büschen gesessen und die Elefantenherde beobachtet, als gäbe es in ihrer Mitte einen Schatz zu entdecken.

"Regenbogenelefanten.", hatte der Einheimische in überraschend verständlichem Deutsch ihnen erklärt. "Das sind Regenbogenelefanten." Dann war er, mit einem wissenden Grinsen auf den Lippen verschwunden, irgendwo in der Menschenmenge eines Basars, aus dem ihn weder Rufe noch Verfolgungsversuche zurückzuholen vermochten.
"Regenbogenelefanten.", murmelte Peter nun und schüttelte den Kopf. Er hatte von ihnen gehört. Eine alte Geschichte. Eine Legende.
Regenbogenelefanten waren von herkömmlichen afrikanischen Elefanten nicht zu unterscheiden. Zumindest nicht für Uneingeweihte. Es sei denn, sie gebaren Kinder. Regenbogenelefantenkinder waren bunt, schillerten nach ihrer Geburt in den verrücktesten Farben und glichen sich erst nach und nach, innerhalb mehrerer Wochen, an das eintönige Grau der Älteren an. Regenbogenelefantenbabys waren, wollte man den Legenden glauben, das Schönste, was Mutter Natur hervorgebracht hatte, und wer eines erblickte, würde Zeit seines Lebens nie wieder unglücklich sein.
"Regenbogenelefanten.", seufzte Felix und strich sich einen Ast aus dem Gesicht. Zum dritten Mal, doch war es egal. Ihm war langweilig.

Seit Mittag hatte sich die Herde nicht mehr weiterbewegt. Die hochschwangere Elefantenmutter stand in ihrer Mitte und wurde von riesigen Leibern vor allem Äußeren geschützt. Es würde jeden Augenblick so weit sein, sagten sich Peter und Felix bereits seit Stunden.

Plötzlich: ein Geräusch. Peter sprang auf, zückte sein Fernglas. "Es geht los!", raunte er Felix zu.
Tatsächlich. In der Herde war Unruhe entstanden. Viel war nicht zu sehen, doch die Bewegungen waren hektischer, nervöser, als noch Sekunden zuvor.
Felix nickte. Nun ging es los.

Sie hielten Wache. Wechselten sich ab. Immer einer starrte durch das Fernglas, beobachtete die Elefantendame. Der andere schlief, besorgte Nahrung. Hielt Ausschau nach Gefahren. Nach anderen.
Die Nacht war erfüllt von den merkwürdigsten Geräuschen. Die Elefantendame stöhnte. Das Kalb in ihr wollte heraus.
Peter schüttelte müde den Kopf. Es war noch nicht soweit.

In der zweiten Nacht schliefen sie beide. Felix war bei der Wache eingenickt, ein Speichelfaden lief sein Kinn hinab. Sie schnarchten leise, und manchmal schien es, als würden sich die Rhythmen ihrer Geräusche zu einer faszinierenden Komposition ergänzen.

Als die Sonne aufging, erwachte Peter. Sprang auf. Zückte sein Fernglas.
"Es ist soweit.", flüsterte, stieß Felix mit dem Fuß an. "Es ist soweit!"
Felix knurrte.
"Steh auf!", flüstere Peter etwas lauter und trat - nicht ganz ohne Absicht - etwas fester zu.
Felix riss die Augen auf.
"Wasnlos?"
"Es ist soweit.", wiederholte Peter und zeigte zur Herde.

In diesem Augenblick teilte sich der Block grauer Leiber und gab die Sicht frei. Auf die Elefantendame. Und ihr Kalb. Ihr Baby.
Peter schossen die Tränen in die Augen. "Nicht doch.", sagte Felix mit belegter Stimme und reichte ihm ein Taschentuch.
Das Regenbogenelefantenbaby stand bereits auf eigenen Füßen. Nicht sehr sicher, doch es stand. Der Rüssel der Mutter blieb in steter Nähe, berührte es, gab Gleichgewicht. Ein erster Schritt.
"Es läuft!", rief Peter beglückt.
"Schhhhht.", mahnte Felix und wischte sich eine Träne von der Wange.

Als die Herde weiterzog, ließen sie Peter und Felix zurück, in ihrem Busch versteckt, die Ferngläser vor die Augen gepresst - und selig lächelnd.
"Das war vielleicht das Schönste, was ich je sah.", sagte Peter nun schon zum vierten Mal. "Das Schönste."
Felix nickte. "Aber es ist nicht bunt. Das Baby ist nicht bunt."
Peter nahm das Fernglas herunter und schüttelte mit dem Kopf. "Nein, nicht bunt. Ein ganz normales graues Elefantenbaby. Kein Regenbogenelefant." Er seufzte. "Leider kein Regenbogenelefant." Er machte eine kurze Pause und lächelte zufrieden. "Und trotzdem."
"Trotzdem.", wiederholte Felix und nickte nochmals.

Er blickte ein letztes Mal auf den neugeborgenen Elefanten, dessen Schritte längst nicht mehr unsicher und holprig wirkten, seufzte kurz und nahm das Fernglas ebenfalls herunter.
"Zeit zu gehen.", sagte er.
"Zeit zu gehen.", sagte Peter und packte seine Ausrüstung zusammen.

Nur wenige Hundert Meter entfernt pupste ein Elefantenbaby, und für einen Augenblick schillerte die entweichende Luft in allen Farben des Regenbogens.

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Naja, man glaubt es kaum, aber was der Angler an Energie...
Martin Angel (Gast) - 12. Sep, 11:27
gar nisch süß
dat is gar nisch süß soll isch de ma was rischtisch...
free erdem (Gast) - 6. Jun, 16:40
Hier wird es fortan weitergehen: http://morast .eu Und...
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morast - 1. Feb, 21:10

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