Krimskrams

Dienstag, 29. Juli 2008

Asus eeePC 900 12G – Der Erfahrungsbericht – Teil 1: Das Vorher

Unlängst erworbenes Superblogs-Gewinngeld als hilfreichen Zuschuss nutzend erwarb ich einen dieser winzigen und knuffigen eeePCs, auf die ich schön längere Zeit mein Auge geworfen hatte. Mittlerweile besitze ich das Gerät nahezu eine Woche, und allmählich drängt es mich, eine äußerst subjektive Beurteilung abzuliefern.

Das Warum? ist recht rasch zu beantworten: Abgesehen von einem Gerät, das nur in äußersten Notfällen zum Einsatz kommt und das bereits, als ich es geschenkt bekam, ein Wrack war, besitze ich kein Notebook. Und obwohl ich bereits jahrelang überlegte, mir ein solches Gerät zu kaufen, hielt ich mich stets davon ab.

Denn ich mag keine Notebooks. Notebooks betrügen. Abgesehen davon, dass sie in den meisten Fällen mehr Geld kosten als ich aufzubringen vermag, wäre auch ein Kostenlosgerät imstande, mich zu verärgern. Denn Notebooks gaukeln einem Mobilität vor, die sie nicht besitzen. Notebooks sind riesig, schwer und unhandlich. Wenn ich mich irgendwohin begebe und überlege, ein Notebook mitzunehmen, dann bildet selbiges stets ein Hindernis. Entweder ich muss auf bestimmte Klamotten oder Bücher verzichten oder die zusätzliche, und vor allen nicht zu vernachlässigende, Masse in Kauf nehmen.

Und nicht nur das: Mit einem Notebook kommen stets noch Unmengen von Umständlichkeiten daher. Das Netzteil muss sein, ist aber klobig und ebenfalls schwer. Als Trackpadverabscheuer erwirke ich zusätzliche Kabelverwirrung durch das Mitschleppen einer winzigen Notebookmaus. Und davon, dass das Ganze ja auch noch in eine schützende Hülle mit ausreichender Stabilität gestopft werde soll, die zu der ohnehin nicht geringen Gerätgröße noch weiteren benötigten Raum hinzufügt, will ich gar nicht erst anfangen.

Notebooks haben es also nicht leicht bei mir, und gerne war ich bereit, meinen Notebookkaufgedanken in die Überlegung eines iPhone-Erwerbs zu stopfen, um der Mobilitätsforderung nachkommen zu können. Doch war mein Zweifel bezüglich dieser Geräte und mein Respekt vor dem finanziellen Aufwand stets groß genug, um derartige Pläne gar nicht erst entstehen zu lassen.

Was wollte ich überhaupt mit einem Notebook? Ich wollte mit Sicherheit keine Bildbearbeitung durchführen und Fred-Comics zu generieren, denn zusätzlich meinen Scanner mitzuschleppen, hätte in Albernheit gemündet. Ich wollte unterwegs schreiben können, mich im Uni-WLAN-Netz und anderen W-Netzen einklinken können, wollte imstande das sein, relativ aufwandslos durch Internetseiten zu surfen, aber zugleich auch „richtig“ arbeiten können. Also neben erwähntem Schreibprogramm sollten auch Tabellenkalkulation und evtl Präsentationsdingsbums existieren. Latex sollte laufen, und jedes weitere Programm, das ich in nächster Zeit benötigen würde. Filme und Musik sollte es wiedergeben können – ohne jedoch zum hauptsächlichen Betrachtungsmedium zu werden. Es sollte meinen „echten“ Rechner nicht ersetzen, doch sich ohne Probleme mit ihm verstehen. Ein DVD-Laufwerk war ebenso uninteressant für mich wie Leistungen, die an die Grenzen des derzeit Möglichen gingen. Ich wollte keine Spiele damit spielen, weil ich das ohnehin nie tat, wollte nicht sämtliche meiner Daten darauf gespeichert wissen, wollte damit arbeiten können, ohne ständig mit Winzigkeiten belästigt zu werden, die zwar beseitigbar, aber nervig sein würden.

Ich wollte mobil sein, wollte mich spontan für oder gegen die Mitnahme eines Rechners entscheiden können, ohne langes Planen und Gewicht-berücksichtigen. Ich wollte stundenlang im Freien sitzen, ohne auch nur ein Quentchen Interesse für die Laufzeit des Akkus aufwenden zu müssen.

Doch allein der letzte Punkt erwies sich als Totschlagargument: Mit „stundenlang“ meine ich nicht frei, vier, fünf Stunden. Nein, ich denke an zehn, zwanzig Stunden, die meiner Meinung nach auskommen soll, ohne die Nähe einer Steckdose zu spüren. Denn das bedeutet für mich Mobilität: Überall arbeiten zu können, und nicht nur dort, wo sich eine Steckdose befindet.

Leider ist die Technik noch nicht imstande, meine abstrusen Wünsche zu erfüllen, und so begrub ich schnell die Hoffnung auf relative Stromunabhängigkeit. Also spielte es auch keine Rolle mehr, ob ein mir gehörendes Notebook nun drei oder fünf Stunden aktiv sein konnte. Es war in beiden Fällen viel zu wenig,

Wenn ich es zusammenfasste, wollte ich keine großen Leistungen, dafür jedoch Handlichkeit. Keinen Erstrechnerersatz, sondern ein tatsächlich mobiles Gerät, das mit seinem großen Bruder vereinbar wäre. Also warf ich meine Blicke umher, und sobald Asus das erste eeePC-Modell vorstellte, weiteten sich meine Pupillen. Das, genau das, war es, was ich suchte.

Nun gut, das Linux-Betriebssystem überzeugte mich noch nicht, und der Speicher konnte durchaus größer sein. Aber dennoch: Ein Anfang war gemacht, und sobald der eeePC 900 mit Windows XP und größerem Speicher herauskam, ließ ich meine alten Wunschgedanken wieder aufleben – und schließlich wahr werden.


Weiter gehts in Teil 2: Der Kauf

Montag, 28. Juli 2008

Attraktiv

Nachdem ich mir zu morgendlicher Stunde mehrtägige Haare aus dem Gesicht geschabt hatte, erinnerte ich mich plötzlich an den Traum von letzter Nacht, in dem sowohl meine Mutter als auch mein Bruder begeistert feststellten, wie attraktiv und erwachsen ich mit Bartwuchs aussehen würde.

Zu spät.

Montag, 30. Juni 2008

Schmatz

Dass das Wort "Kuss" tatsächich dazu anregt, die Lippen ein wenig zu spitzen und so etwas wie einen Kussmund zu formen, war für mich eine neue, aber nicht sonderlich überraschende Entdeckung. Dass aber die eigentlich recht neutrale Verabschiedung "Tschüss" diesen Kussmund noch stärker ausprägt, beeindruckte mich dann aber schon. Zwar weigert sich mein Herkunftswörterbuch, eine Aussage darüber zu machen, doch halte ich es nicht für unmöglich, dass "Tschüß" aus eben jener Lippenverformung heraus entstand...

Sonntag, 27. April 2008

Asdf Ghjklöä

Ich glaube, ich habe "Die 13 1/2 Leben des Käptn Blaubär" von Walter Moers mittlerweile zwei Mal komplett gelesen und außerdem mindestens die Hälte davon vorgelesen. Doch erst gestern, nachdem ich bereits Monate nicht mehr an dieses Buch und dessen Inhalt gedacht hatte, fiel es mir auf:

Blaubärs Gallertfreund Qert heißt mit vollem Namen Qwert Zuiopü. Und das wiederum ist die gesamte obere Buchstabenreihe der deutschen Tastatur von links nach rechts!

Ich vermute, ich bin nicht der erste, der das bemerkte. Doch, verdammt, warum brauchte ich dafür so lange?

Im Übrigen kann ich mich nicht entscheiden, ob ich die Namenswahl jetzt für äußerst unkreativ oder schon wieder für genial halten soll...

Dienstag, 22. April 2008

Fragen über Fragen

Die Formulierung "Fragen über Fragen" ist nicht neu. Wenn sich aber etwas über etwas anderem befindet, befindet sich dann nicht logischerweise auch etwas unter etwas anderem?

Wäre es, dieser Logik folgend, dann nicht berechtigt, auch "Fragen unter Fragen" sagen zu dürfen?

Oder muss ich dann befürchten, jedesmal dohv angeschaut zu werden und eine langatmige Erklärung abgeben zu dürfen, die letztlich niemanden interessiert?

Fragen unter Fragen...

Donnerstag, 17. April 2008

...

Schlafmünze

Mittwoch, 9. April 2008

...

heilige Dreispaltigkeit

Freitag, 28. März 2008

...

Dornrülpschen

Subways

Wenn man es recht bedenkt, müsste die Restaurantkette "Subway" eigentlich "Subways" heißen - zumindest in deutschen Landen.
Denn weil "sub" "unter" heißt und "way" "Weg" wäre die korrekte Übersetzung "unterwegs" - und würde durchaus gut zum Nahrungsmittelaufnahmekonzept von Subway passen...

Donnerstag, 14. Februar 2008

...

Wenn man jemanden durch Tritte tötet, kann das doch eigentlich auch als tröten bezeichnet werden, oder?

Flatterfred...

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Ich möchte dir mein fantasy Welt vorstellen. Vielleicht...
Cerny Vlk - 6. Jan, 21:45
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Danke für die tollen Tipps, wir waren im August auch...
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Higtech
Naja, man glaubt es kaum, aber was der Angler an Energie...
Martin Angel (Gast) - 12. Sep, 11:27
gar nisch süß
dat is gar nisch süß soll isch de ma was rischtisch...
free erdem (Gast) - 6. Jun, 16:40
Hier wird es fortan weitergehen: http://morast .eu Und...
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morast - 1. Feb, 21:10

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