Zu viele Dinge
«Es gibt zu viele Dinge.», sinniere ich in mich hinein, mit blinden Augen nach außen starrend, auf die vorbeigleitende Welt, ihre Farben und Konturen, die einzufangen ich nicht imstande bin.
«Es gibt zu viele Dinge, die es wert sind, geliebt zu werden, zu viel Schönes, Liebenswertes.»
Ich steige aus und frage mich, wie ich leben kann, ohne immerfort stehenzubleiben, innezuhalten, wieder und wieder den Augenblick einzuatmen, in mir festzuhalten, wie ich existieren kann, ohne die Augen zu schließen und zurückzudenken, mich zu erinnern an die Träume, die ich sah, an die, die bereits geschahen, die mich berührten, an die, deren Berührung ich ersehnte.
«Zu viele Dinge.», wiederhole ich sehnend, murmle ich seufzend in mich hinein, das eigene Echo formend.
Dort drüben steht sie, lächelt, betrachtet eine Ferne, die ich niemals erreichen, vielleicht noch nicht einmal erahnen kann, widmet ihre Gedanken Tausenden Welten, allesamt unsichbar für mich.
Und auch ich bin unsichtbar, hülle mich in das Mißgeschick der falschen Richtung, in die Spiele der falschen Herbstwinde, in das Gewand, das nur ich bin, bleibe stehen und betrachte sie, nun ebenfalls lächelnd.
«Einst...», erinnere ich mich und bedarf keiner weiteren Worte, keiner weiteren Bilder, um zu wissen, daß «Einst...» nur die weggeworfene Möglichkeit einer Vergangenheit bedeutet, nur ein anderer Weg, der niemals begangen, dessen Ende nie bedauert werden konnte.
Ein zaghafter Schritt sucht ihre Nähe. Im Sinn schwebt die Frage. Die Antwort naht - ein lautloses «Ja.» - und mit ihr ein rasender Storm lärmenden Metalls, der sich grau und schwer vor meine Blicke schiebt, sie meinem Denken zu entrauben sucht.
Reglos verharre ich, bleibe stehen, als wüßte ich nicht, führe den Blick nach innen.
«Zu viele schöne Dinge.», flüstere ich tonlos und gehe weiter, mit offenen Sinnen dem Leben entgegen...
«Es gibt zu viele Dinge, die es wert sind, geliebt zu werden, zu viel Schönes, Liebenswertes.»
Ich steige aus und frage mich, wie ich leben kann, ohne immerfort stehenzubleiben, innezuhalten, wieder und wieder den Augenblick einzuatmen, in mir festzuhalten, wie ich existieren kann, ohne die Augen zu schließen und zurückzudenken, mich zu erinnern an die Träume, die ich sah, an die, die bereits geschahen, die mich berührten, an die, deren Berührung ich ersehnte.
«Zu viele Dinge.», wiederhole ich sehnend, murmle ich seufzend in mich hinein, das eigene Echo formend.
Dort drüben steht sie, lächelt, betrachtet eine Ferne, die ich niemals erreichen, vielleicht noch nicht einmal erahnen kann, widmet ihre Gedanken Tausenden Welten, allesamt unsichbar für mich.
Und auch ich bin unsichtbar, hülle mich in das Mißgeschick der falschen Richtung, in die Spiele der falschen Herbstwinde, in das Gewand, das nur ich bin, bleibe stehen und betrachte sie, nun ebenfalls lächelnd.
«Einst...», erinnere ich mich und bedarf keiner weiteren Worte, keiner weiteren Bilder, um zu wissen, daß «Einst...» nur die weggeworfene Möglichkeit einer Vergangenheit bedeutet, nur ein anderer Weg, der niemals begangen, dessen Ende nie bedauert werden konnte.
Ein zaghafter Schritt sucht ihre Nähe. Im Sinn schwebt die Frage. Die Antwort naht - ein lautloses «Ja.» - und mit ihr ein rasender Storm lärmenden Metalls, der sich grau und schwer vor meine Blicke schiebt, sie meinem Denken zu entrauben sucht.
Reglos verharre ich, bleibe stehen, als wüßte ich nicht, führe den Blick nach innen.
«Zu viele schöne Dinge.», flüstere ich tonlos und gehe weiter, mit offenen Sinnen dem Leben entgegen...
[Im Hintergrund: Zadera - "Sie"]
morast - 22. Sep, 21:16 - Rubrik: Geistgedanken
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