Dienstag, 17. Januar 2006

Worte zukünftiger Akademiker


[Gefunden in den Räumlichkeiten einer Herrentoilette der Magdeburger Universitätsbibliothek]

FFFfF: Vergänglichkeit

Nanu? Was ist denn das? Der Tag endet erst in 14 Stunden, doch schon jetzt wurde der heutige Comic veröffentlicht? Nur wenige Stunden nach dem letzten? Das kann doch nicht mit rechten Dingen zugehen! Da ist Magie im Spiel! Oder Schlimmeres!

Mindestens!


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[Im Hintergrund: Dreadful Shadows - "Beyond The Maze"]

Montag, 16. Januar 2006

FFFfF: Fred erklärt die Welt

Derzeit liegen hier sechs dicke, fette Eddings rum, und keiner von ihnen ist wirklich leer. Trotz diverser Markierungsmaßnhamen [Belen des Aufklebers auf der Kappe mit verschiedenen Symbolen; Beplfaterung mit Klebebandstreifen, ...] finde ich niemals sofort den Stift, der noch voll ist und wirklich schwarz malt. Heute jedoch vrauchte ich mich darüber nicht lange zu wundern, war doch keiner der Stifte noch wirklich gut geeignet, um den Hintergrund mit Schwarz befüllen zu können. Aber gemeinsam schafften sie es, obwohl mein lieber Bruder sicherlich noch immer anmerken wird, daß angeblich Streifen im Schwarz zu sehen seien...

Und so.


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[Im Hintergrund: Dreadful Shadows - "Beyond The Maze" --- Lange nicht mehr gehört, aber immernoch genial.]

Kalt

Ich muß gestehen, noch immer Gefallen an der Jahreszeit Winter finden zu können. Ich liebte die Nebelfelder, die vor wenigen Tagen die ganze Stadt verhüllten, liebe den eisigen Wind, die Klarheit der Luft. Ich liebe gefrorenen Boden, vereiste Flächen. Und natürlich liebe ich Schnee über alles. Ich mag es, die Dampfwolken zu beobachten, die meinem Mund entweichen, mag es, mich tiefer in meine Kleidung zu kuscheln, um der Kälte den Eintritt zu verwehren, mag es fröstelnd von Tee und einem heißen Bad wiederbelebt zu werden.

Warum ich all das schreibe?
Weil ich gerade feststellte, daß in meinem Zimmer - trotz laufendem Rechner und menschlichem Wärmespender nur 12,5 Grad Celsius vorzufinden sind - und ich trotzdem guter Dinge bin.

Sonntag, 15. Januar 2006

FFFfF: Das Portrait

Es geht kaum später.
Heute ist aber immer noch heute.
Und so.


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[Im Hintergrund: Sneaker Pimps - "Splinter"]

Samstag, 14. Januar 2006

FFFfF: Zzz

Nachdem ich die Idee zum gestrigen Comic einer Nebenbei-Bemerkung meiner Mami verdankte, danke ich heute der Badewanne, die nach dem Erwachen meinen noch immer sehr müden Leib aufnahm und mit Sauberkeit, Wärme und Kreativität betankte.

Was ist eigentlich das Gegenteil von Müdigkeit?


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Nein, ich stottere nicht.

- Peter kommt aus Australien.
- Wohnt er nicht in Indien?
- Deswegen ist er doch so gut in Informatik.

- Die Liste ist nach Nachnamen sortiert.

- Ich schreibe einen Brief an Antje.


usw.

Die Donut-Muffin-Theorie

G stellte fest, daß Muffins vermutlich das sind, was aus Donuts in der Mitte herausgestochen wird. Natürlich im Rohteigzustand. Um das zu verschleiern und die Idee für abwegig zu erklären, beie Backprodukte iweder zusammenfügen zu wollen, werden Muffins in alberne, kleine Papierumhüllungen gesteckt.

Allwissend

"Ey, du bist doch omniscient...?"
"Wasn das?

Freitag, 13. Januar 2006

FFFfF: Noch immer wunderschön

Ohne große Worte, dafür mit einem amüsierten Gesichtsgrinsen, präsentiere ich den heutigen Comic.


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Erinnerungen

Wie es sich anfühlt, verliebt zu sein? Ich weiß es nicht mehr.
Schau nicht so traurig, ich rede wirr. Wirres Zeug.
Irgendwie weiß ich es noch. Zuweilen blitzt da ein Funke auf, wie ein Lächeln, das aus dem Innersten kommt. Und dann ist alles wieder leer. Ich bin leer, verstehst du.

Ich kann mich erinnern. Stundenlang kann ich vor mich hinträumen und mich an dich erinnern. Aber das Gefühl fehlt. Das Gefühl, wie es war, verliebt zu sein.

Es war irgendwie ... voller Hoffnung, voller Gewißheit. Alles würde gut werden, solange wir zwei... Soll ich aufhören? Schmerzt es dich. Ist das eine Träne? Ich soll weitermachen? Na gut.

Verliebt sein ist einfach. Für mich war es die Hingabe, totale Hingabe. Als würde mein Ich für einen Moment mit dem Wir verschmelzen. Nein, das ist Quatsch. Kitschiger, alberner Quatsch. Ich weiß, Liebe ist nun einmal voller Kitsch und Klischees.
Doch ich verlor mich nicht. Es war eher, als hätte ich gewonnen, einen neuen Teil zu meinem eigenen Selbst hinzu gewonnen, eine neue Seite an mir, am Leben entdeckt, die ich vorher noch nicht einmal erahnt hatte. Und ich wollte mehr davon, alles wollte ich wissen. Die fremde Quelle war so reichhaltig, so bezaubernd schön, so fesselnd, so ... unerschöpflich. Jeder Moment mit dir brachte neue wundersame Dinge zutage, die ich erfahren, erleben wollte. Jede Antwort barg weitere Fragen, und ich war wie berauscht von dir und deiner Intensität.

Nein, nicht jeder Moment war angefüllt mit süßesten Absonderlichkeiten, kostbaren Schätzen gleich. Nur zu gut erinnere ich mich des Bangens, all der kleinen Unsicherheiten, der mikroskopischen Mißverständnisse, die trotzdem Schatten zu werfen fähig waren, bis hin zu endlosen unbeantworteten, vielleicht unbeantwortbaren Fragen, die zu stellen ich nicht wagte, befürchtend, meine Unsicherheit und damit meine Schwäche preiszugeben. Wie gern spielte mein Geist mir Streiche, gaukelte mit Situationen und Möglichkeiten vor, die mich grämen, verzweifeln, sehen ließen. O ja, sehnen.
Sehnsucht war eine starke Feder, die mich vorwärts trieb, immer wieder zu dir. Ich wollte mich deiner vergewissern, deiner Liebe, deiner Nähe, deines Lächelns, deiner Zustimmung, deiner Quelle unerschöpflicher Wunder.

Welch dreischneidiges Schwert, das anzufassen ich wagte. Ersuchte ich dich, so bestand die Gefahr, abgewiesen zu werden. Selbst wenn mit Berechtigung, aus Liebe, aus sicheren Gründen, so doch zumeist schmerzhaft, winzige Wunden schlagend, die in einsamen Nächten zu bluten begannen. Erhörtest du mich jedoch, teiltest meine Gedanken, atmetest meine Worte, meine Liebe, so glaubte ich zu stören, dich zu bedrücken, dich mit meiner Liebe, meinem Ich, zu erdrücken. Und blieb ich zurück, enthielt ich mich meiner Sucht nach dir, war mir Pein gewiß.

Ob das immer so ist, bei jedem Liebenden? Ich weiß es nicht, hoffe es nicht - für alle, die lieben, die lieben wollen, hoffe gar, daß ich der einzige bin, der sich in solchen Abstrusitäten verlor, hoffe auch, daß es möglich sei, mir ausreichend Bestätigung zu geben, um marternde Fragenmeere zu vermeiden.

Was alles übertönte, war der Rausch, das Lächeln, das aus den innersten Tiefen strömte, das Nicht-Begreifen-Können, jemanden gefunden zu haben, der voll war von Interesse für die eigene Person, für jenes skurrile Wesen, das ich selbst war und bin. Dieser Gedanke erschien mir unbegreiflich, unfaßbar, zu groß für meinen Schädel. Nie konnte ich die Mundwinkel weit genug nach oben ziehen, dir meinen innersten Dank zu treffenden Worten formen, um der Einmaligkeit des Gefühls zu entsprechen, geliebt zu werden, von dir geliebt zu werden.

Geh nicht weg. Bitte. Ich höre schon auf. Doch glaube mir eines: Zu spüren, daß Blick und Herz, Herz und Geist in diesem Moment mir allein, meiner Liebe, meinem Denken, meinem Sein galten, war mehr, als ich mir vom Leben zu erhoffen wagte. Und ist es noch immer.

Und doch erinnere ich mich nicht. Nur Fetzen von Gefühlen durchzucken meinen Leib; sporadisch tauchen vergangene Gedanken und Situationen in meinen Erinnerungen auf, wie Träume, dunkler und heller Natur, die sich erfüllten oder nie wahr wurden. Nur Schemen von mir, ein Teil, der ich vielleicht schon längst nicht mehr bin, schon längst verlor.

Er ist noch da? Meinst du wirklich? Dein trauriges Lächeln scheint die Wahrheit zu sprechen...

Vermißt du mich? Manchmal?
Ich weiß, ich soll das nicht fragen, aber ...

Dreh dich nicht weg. Sieh mich an. Bitte. Ich kenne deine Tränen. Längst. Wollte stets sie mit meinen Küssen tilgen, dir stets jeden Grund für Trauer aus dem Herzen rauben, dich mit meinem Lächeln erwärmen. Sieh mich an, schenk mir deinen Blick. Bitte. Deine verschmierten Augen vermögen nicht, deine Schönheit zu verbergen, vermögen nicht, dich vor mir zu verstecken. Ich kenne dich längst zu gut, als daß ich nicht wüßte ...

Ich habe Angst, weißt du. Angst, nicht mehr zu solchen Empfindungen fähig zu sein, Angst nicht mehr lieben, mich nicht mehr loslassen, fallen, gehen lassen zu können, Angst, auf ewig an Erinnerungen zu hängen, deren Wirklichkeit ich schon heute in Frage stelle, an Träume, die uneinholbar in fernen Vergangenheiten liegen. Ich habe Angst, in dem Moment, als ich stehenblieb, als sich die Welt weiterdrehte, mein drittes Leben, vielleicht mein wahres, verloren zu haben. Ich habe Angst, dich zu tief in meinem Herzen zu bergen, um jemals anders lieben zu können. Ich habe Angst, dich trotz allem aufzugeben, Angst, dich nicht wiederfinden zu können, wenn du letztendlich nach mir suchst. Ich habe Angst, daß du niemals zurückblicken, niemals zurückkehren wirst, daß ich fernab jeglicher berechtigter Hoffnung durch Hirngespinste und Traumgebilde taumle, dich vor meine Augen male, um zu vergessen, daß ich dich längst gehen ließ. Ich habe Angst, daß ich dir selbst im Schlafe nacheile und alles zurücklasse, was einmal ich werden könnte. Ich habe Angst, zu einem abstrusen Abbild meiner selbst zu werden, zu einem Wesen, das kraftlos auf allen seinen Wegen stehenblieb.

Nein. Spar dir deine Widerworte. Längst begriff ich, daß du nicht hier verweilst. Längst begriff ich, daß ich - noch immer - nur träume. Durch Träume zu wandeln fällt leicht, geht man am Gewicht des Wirklichen zugrunde.
Ich weiß selbst, daß nicht alle Hoffnung verloren ist, daß ich eine Sammlung positiver Attribute mein Eigen nennen kann, die irgendwen irgendwo interessieren, faszinieren könnte. Ich weiß es. Und doch ...

Es ist schwer, nicht an dich zu denken, mich nicht nach dir zu sehnen, nicht deinen Namen zu flüstern, wenn ich des Trosts bedarf, wenn ich mich lächelnd fühle, wenn ich die Welt mit jemandem zu teilen begehre. Es ist schwer, dich zu vergessen, dich nicht zu lieben, dich nicht noch immer zu lieben ...

Du fragtest mich, wie es sich anfühlt, verliebt zu sein. Ich weiß es nicht, erinnere mich nur in Teilen, unzureichend. Doch ich trage den Keim in mir, harrend seiner Entfaltung, irgendwo verborgen in den Tiefen wirrer Träume, absurder Möglichkeiten.

Du schüttelst mit dem Kopf, als müßtest du dich meiner erwehren. Doch ich weiß, weiß es längst. Fliehe nicht, verweile noch, erzähle mir von dir, stell mir Fragen, entlocke mir das Selbst, das ich noch immer verberge, schenk mir meine Tränen, die mich leise in den Schlaf singen.
Schließ mir die Augen und schenk mir einen Moment mit dir.
Nur im Traum, ich weiß.
Und doch ...

Donnerstag, 12. Januar 2006

FFFfF: Batman hilft

Heute ist es mir geglückt, den Comic schon etwas früher fertigzustellen. Man darf sich freuen.

Die gestern erwähnte Schriftart gibt es übrigens, nachdem sie heute um Umlaute [Nein, ich stottere nicht!] ergänzt wurde, hier zum Runterladen. Kostenlos, natürlich...

Und so.


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Mittwoch, 11. Januar 2006

FFFfF: Aufstehen!

Heute Nachmittag beschäftigte ich mich mit dem Versuch, eine Schriftart zu kreieren, genauer gesagt: die Schriftart, mit der ich normalerweise die Sprechblasen meines Comics fülle, also meine Handschrift, auf den Rechner zu übertragen. Und ich kann beglückt verkünden, erfolgreich gewesen zu sein.

Ob das nun heißt, daß die Frederick-Comics in Zukunft nicht mehr handgeschrieben sein werden, weiß ich noch nicht. Der heutige jedenfalls ist noch "echt".

Und so.


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Dienstag, 10. Januar 2006

FFFfF: Süden

Eine meiner während des Zeichnens am häufigsten ausgeführten Nebenbeschäftigungen ist der Versuch, einen neuen Stift möglichst lange zu ignorieren. Anstelle also den neuen Stift, der nirgendwo in meinem Rucksack auf seine Benutzung wartet, zu entjungfern, quäle ich mich solange mit den alten Stiften herum, bis das letzte Quentchen Farbe aus ihnen entwichen ist oder sie meine Werke eher verschlechtern als voranzutreiben.

Schwarze Filzstifte beispielsweise malen noch erstaunlich lange, nachdem sie angeblich den Geist aufgegeben haben - nur eben nicht mehr schwarz. Eher grau und unregelmäßig. Ein paarmal über dieselbe Stelle zu malen, hilft da aber schon weiter.

Den Wettbewerb kann ich allerdings eigentlich nur verlieren. Entweder ich quäle mich mit nutzlos-eifrig quietschenden Altstiften herum oder ich gebe mein Geld tonnenweise für Neustifte aus.

Nun ja.


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[Madrugada - "The Deep End"]

Montag, 9. Januar 2006

FFFfF: Tauwetter

Hui. Heute wurde es mal wieder ziemlich spät. Tut mir leid und so...


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[Madrugada - "The Nightly Disease"]

dbd-dhkp ukku

Schließlich bin ich doch Deutschland und muss mit den Flügeln schlagen, damit ich einen Orkan auslösen kann.
gefunden in der Allee der Spackonauten

Sonntag, 8. Januar 2006

FFFfF: Anders

Heute mal wieder ein Comic mit viel Text und ein paar Details. Es ist übrigens der 111. Es kann natürlich kein Zufall sein, daß ausgerechnet heute alle Ziffern identisch sind...


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[The Dresden Dolls - "A Is For Accident"]

Sex an der Haltestelle

An der Straßenbahnhaltestelle warteten bereit Leute. 'Ein gutes Zeichen.', dachte ich, 'Wahrscheinlich kommt der Nachtbus bald.'

Die Verifikation dieses Gedankens wünschend versuchte ich, den aushängenden Fahrplan zu studieren, ein Unterfangen mit erhöhtem Schwierigkeitsgrad, da sich ein Pärchen dazu entschlossen hatte, genau hier, vor dem Fahrplan, vor meinen Augen, auf den Bus warten zu wollen. Es wäre mir egal gewesen; meine Blicke hätten sicherlich einen Weg an ihnen vorbei, zwischen ihnen hindurch gefunden, ohne ihnen ihren erworbenen Stehplatz streitig zu machen. Als ich jedoch den Fahrplan meiner Musterung unterzog, begannen die beiden Blockierenden direkt vor meiner Nase damit, einander eingehend zu küssen, ja erdreisteten sich, dabei von ihren Zungen intensivst Gebrauch zu machen. Nichts liegt mir ferner, als Liebenden oder Nichtliebenden das Küssen verbieten zu wollen, doch in diesem Augenblick befand ich mich nicht mehr als dreißig Zentimeter von ihren speichelfeuchten Zungen entfernt und blickte an ihren einander verschlingenden Mündern vorbei auf den Fahrplan.

Kaum hatte ich die ersuchte Information ergattert, floh ich aus dem Wartehäuschen und erfreute mich der leuchtenden Reklamewand zwischen mir und dem Zungengeflecht. Rechts neben mir befanden sich nun zwei Mädel. Während die eine einen etwas ruppigen, burschikosen Eindruck machte, kicherte die andere ununterbrochen. Ihre offensichtliche Trunkenheit schien für die Erstgenannte kein Hindernis oder vielleicht gar eine Bestätigung dafür zu sein, ihr flüsternd intimste Sexualgeheimnisse zu gestehen und dabei immer wieder ein lautes, dümmliches Kichern zu erwirken.

Leider hörte ich zu viel und vermochte leicht, mir den Rest zusammenzureimen. Allerdings war ich gerade nicht in der Stimmung dafür, mir Geschichten von zu tief in den eigenen Mund gestopften männlichen Geschlechtsorganen erzählen zu lassen.
"Gestopft" ist tatsächlich das richtige Wort.

"Der Magen war wohl schon bereit war für die Nahrungsaufnahme?", kicherte die Kichernde.
"Es gibt Dinge, die werde ich nie mögen.", meinte die Burschikose, von ihrer eigenen Erzählung angewidert, "Ich weiß nicht, was erniedrigender ist. Diese Stellung oder der Mann, den ich neulich sah, der im Park mit einem kleinen Plastikschäufelchen und Tütchen hinter seinem Hund herrannte, um dessen Fäkalien zu entsorgen."

Themawechsel. Die Burschikose hatte ein Date gehabt. Ihre Freundin hatte wohl an irgendeiner Stelle verkündet, daß die Burschikose auf Ältere stehe und Single sei. Prompt war sie mit einem 36jährigen Polizisten verabredet.
'36!', wunderte ich mich, denn die Burschikose war gerade einmal Mitte Zwanzig. 'Bestimmt berichtet sie davon, wie eklig dieser Typ war und was er ihr alles in den Hals stopfen wollte.'
"Er war so langweilig.", meinte sie jedoch. "Als ich fragte, was er am Wochenende mache, erzählte er, er stehe total auf Spieleabende. Da sitzt er mit seinen Freunden bei Monopoly und findet das geil."
Die Kichernde kicherte nicht mehr.
"Mein Vater hat's ja auch nicht so mit den Bullen. Als ich ihm sagte, ich hätte ein Date mit eine Bullen, war er erstmal geschockt. Dann meinte er, ich solle fragen, ob der Bulle im Innen- oder Außendienst arbeiten würde. Die im Innendienst dürfen nicht mit Blaulicht fahren. Und ein Bulle ohne Blaulicht ist ein trauriger Bulle."

Nicht nur das pseudolässige Wort "Bulle" stieß mich ab, sondern auch die Art und Weise, mit der über Klischees das noch nicht erlebte Date vom Vater schon von vorneherein niedergemacht wurde.
Mittlerweile näherte sich der Bus.

"Als ich wieder nach Hause kam, hatte mein Vater aus dem Internet eine Statistik ausgedruckt, nach der Frauen von Polizisten häufiger von ihren Männern erschossen wurden als Frauen von Jägern oder Sportschießern..."

Ich floh in den Bus. Mir gegenüber setzte sich jedoch das Pärchen, das die ganze Fahrt über nicht anderes tat, als Speichel auszutauschen...

Flatterfred...

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Ich möchte dir mein fantasy Welt vorstellen. Vielleicht...
Cerny Vlk - 6. Jan, 21:45
Radtour Salbker See II
Danke für die tollen Tipps, wir waren im August auch...
Physiotherapie Leipzig (Gast) - 21. Nov, 17:06
Higtech
Naja, man glaubt es kaum, aber was der Angler an Energie...
Martin Angel (Gast) - 12. Sep, 11:27
gar nisch süß
dat is gar nisch süß soll isch de ma was rischtisch...
free erdem (Gast) - 6. Jun, 16:40
Hier wird es fortan weitergehen: http://morast .eu Und...
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morast - 1. Feb, 21:10

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