Mittwoch, 17. Mai 2006

FFFfF: Fleißig

Ich stelle es noch einmal klar: Nein, ich finde nicht, daß Fred zu dick ist. Ich vermute, Fred hat sich das selbst eingeredet und überlegt nun, wie er ein paar Kilojoule verbrennen kann.
Übrigens fand ich erstaunlich, daß neimand wegen des gestrigen Comics meckerte, der Energieverbrauch sei zu hoch angesetzt oder so. Tatsächlich hatte ich dafür extra recherchiert und Kalorienverbrauchstabellen gewälzt. Das zwar vermutlich das zweite Mal in meinem Leben, daß ich mich mit derartigem auseinandersetzte.
Das erste Mal war bei "Projekt 3000", als mein Mitbewohner und ich versuchten, 3000 kcal an einem Tag zu uns zu nehmen und dafür die genauen Energiewerte der einzelnen Nahrungsmittel brauchten. Das Projekt war übrigens erfolgreich. Ich schaffte mehr als 4000, mein Mitbewohner mehr als 5000 Kilokalorien. Der nächste Schritt, "Projekt 5000", steht noch aus...

Und so.


[Bild klicken für eine geringfügige Vergrößerung.]

[Im Hintergrund: Muse - "Absolution"]

Dienstag, 16. Mai 2006

FFFfF: Leicht gemacht

Ich widme den heutigen Comic all jenen, denen auch der vom 10. Mai gefiel. Ich bekam auf jenen nämlich mehrere positive Reaktionen - erstaunlicherweise nur von weiblichen Wesen.

Und so.


[Bild klicken für eine geringfügige Vergrößerung.]

[Im Hintergrund: Draconian - "Where Lovers Mourn"]

Montag, 15. Mai 2006

FFFfF: Hallo!

Kein Vorwort heute. Müßte eigentlich schon weg sein.


[Bild klicken für eine geringfügige Vergrößerung.]

Vorwärts

"Menschen, die vom Fortschrittsgedanken fasziniert sind, ahnen nicht, daß uns jeder Schritt vorwärts zugleich dem Ende näher bringt und in den frohen Parolen immer weiter und vorwärts die laszive Stimme des Todes mitschwingt, die uns zur Eile drängt."
Milan Kundera - "Das Buch vom Lachen und Vergessen"

Ein letzter Blick

Als ich auf der fernen Insel Kreta verweilte und mich ein Anruf meines Bruders erreichte, erfuhr ich, daß unser Vater verstorben war. Mir blieben zwei Optionen: Ich konnte den Urlaub abbrechen und heimkehren, um das Antlitz meines Vaters ein letztes Mal betrachten zu können. Oder ich konnte bleiben, auf den letzten Blick verzichten und versuchen, meine Trauer über den Tod mit griechischer Sonne zu dämpfen.

Mein Vater sollte eingeäschert werden, und aus irgendeinem Grund war es dem Bestattungsunternehmen oder dem Krankenhaus nicht gestattet, seinen Leichnam [Es ist unglaublich, wie unpassend dieses Wort in Kombination mit dem Wort "Vater" klingt.] länger als eine Woche aufzubewahren. Mir blieb, als mein Bruder anrief, eine Frist von wenigen Tagen, um heimzukehren und zu schauen. Schließlich hatte mein Bruder eine Weile gezögert, ob ich überhaupt im Urlaub mit dieser schrecklichen Nachricht bedacht werden sollte.

Ich überlegte lange, erkundigte mich gar, wie einfach oder kompliziert es sein würde, alsbald nach Hause zu reisen, doch kam zu keiner Lösung. Mein Bruder und meine Mutter rieten mir von der Heimreise ab, weil der Anblick meines Vaters nach seinem Tod nicht erbaulich war, hatte doch intensive Krankheit zuvor die letzte Kraft geraubt und nicht viel von dem übrig gelassen, was mein vater gewesen war.
Mir wurde abgeraten, doch gleichzeitig befürchtete ich, später in Vorwürfen zu ertrinken, warum mir ein paar zusätzliche Strandtage wichtiger gewesen waren als ein letzter Gruß, ein letzter Blick.

Ich entschied mich zu bleiben. Es war keine Entscheidung im eigentlichen Sinne, denn selbst nach einem Gespräch mit meinem Freund, nach mehreren Telefonaten und vielen Tränen wußte ich nicht, was zu tun, was "richtig" war. Also wählte ich das Einfachste: ich beließ alles so, wie es war.

Es fiel mir nicht leicht, so zu handeln, kam ich mir doch wie ein Verräter an meinem Vater vor. Doch eigentlich handelte ich auch nicht. Hin- und hergerissen zwischen zweierlei Unliebsamen wählte ich die Stagnation. Wäre ich in eine Situation geraten, in der Nicht-Handeln eine vorzeitige Heimfahrt ausgelöst hätte, so hätte ich mich dieser Variante nicht erwehrt, sondern mit gleicher Unsicherheit die andere Möglichkeit akzeptiert.

Bis heute bin ich frei von Selbstvorwürfen. Die letzten Tage auf Kreta waren überschattet gewesen, doch bereiteten sie mich auch vor, auf das, was mich in Deutschland erwarten würde, brachten sie mir doch den Verlust, dessen Unbegreiflichkeit, mit schonender Langsamkeit nahe. Im Urlaub ist man schließlich stets von den anderen abgeschnitten, verzichtet weitestgehend auf Kontakt. Daß der Kontakt zu meinem vater ab sofort dauerhaft fehlen würde, begann ich zu ahnen. Doch es traf mich nicht so, als hätte ich zu Hause verweilt und den Tod aus nächster Nähe erleben müssen.

Mein Vater, das begriff ich schon auf Kreta, war nicht das Wesen, auf das mir ein letzter Blick gewährt worden war, nicht der von Krnakheit gezeichnete Leichnam, der irgendwo gekühlt auf Einäscherung wartete. Mein Vater war zu einem Bild in meinem Kopf geworden, das mit der sterblichen Hülle längst nichts mehr gemein hatte. Der letzte Blick war nicht vonnöten gewesen.

Ein letzter Gruß, ein letztes Wort, hätte ich gerne an ihn gerichtet. Doch war es bereits, als mein Bruder mich anrief, zu spät dafür. Denn nicht der Tote war es, dem diese Worte hätten gelten sollen, sondern der Lebende, mich Hörende, mich verstehende.

Erst heute begriff ich, daß die beiden mir damals zur Verfügung stehenden Optionen falsch waren, daß ich lieber die dritte, leider inexistente Variante gewählt hätte: Mit meinem Vater vor dessen Tod noch einmal reden, ihm meine Liebe, ein Lächeln mitgeben zu können.
Vielleicht ist das ein Wunsch, den jeder verspürt, der einen Nahestehenden verliert: Das Ungesagte sagen, bevor es zu spät ist.

Was mir bleibt, ist die Hoffnung, daß er ohnehin wußte, was ich ihm hätte sagen wollen, daß meine niemals gesprochenen Worte eigentlich überflüssig waren...

[Im Hintergrund: Muse - "Absolution"]

Sonntag, 14. Mai 2006

FFFfF: Ein Wunsch

Hatten wir so einen Comic nicht schon einmal?, werden sich vermutlich einige meiner ergeben Leser oder Leserinnen fragen, wenn sie den heutigen Comic betrachten. Naja, antworte ich dann, so etwas ähnliches.
Tatsächlich kam mir die Idee beim Durchblättern älterer Comics [Ich stellte fest, daß sich Fred in der Zwischenzeit ziemlich veränderte und daß der Comic-Ordner ganz schön fett geworden ist.], weswegen Parallelen nicht abzustreiten sind.
Ich mag den heutigen Comic aber trotzdem, nicht zuletzt weil er so dohv ist...

Und so.


[Bild klicken für eine geringfügige Vergrößerung.]

[Im Hintergrund: The Dresden Dolls - In anderthalb Stunden geht es los. Nach Berlin. Zum Konzert.]

Samstag, 13. Mai 2006

FFFfF: Nicht normal

Normalerweise neige ich dazu, um mich bei den Titeln der Comics nicht zu wiederholen, die Blog-eigene Suchfunktion zu nutzen, bevor ich einen Titel vergebe. Vorhin stellte ich jedoch fest, daß das Suchdingens nicht imstande war, den Comic, den ich im Verdacht hatte, schon so zu heißen, wie ich den heutigen nennen wollte, zu finden. Vorsichtshalber prüfte ich das noch einmal manuell - und wurde fündig. Blöd, wenn man sich auf Suchfunktionen nicht verlassen kann...

Und so.


[Bild klicken für eine geringfügige Vergrößerung.]

[Im Hintergrund: Bodo Wartke - "Achillesverse"]

Freitag, 12. Mai 2006

Musik im Ohr

Ich sehe euch auf den Straßen, in den Bahnen, in Geschäften und Cafés. Überall verweilt ihr, eins mit euren kleinen elektronischen Begleitern.

Durch eure Ohren dringen harmonische Gesänge, feinste Melodien, wummernde Bässe und kreischende Gitarrensoli - doch ihr rührt euch nicht.
Die Kopfhörer schenken euch jeden einzelnen geliebten Klang, mühevoll auserwählt und auf dem mobilen Abspielgerät plaziert - doch ihr rührt euch nicht.
Eure Lieblingslieder, Lieblingsarien, Lieblingskünstler umschwärmen euch, betören, betönen, euch - doch ihr rührt euch nicht.

Wie könnt ihr mit grimmigen Gesichtern durch die Straßen wandeln, wenn das schönste Lied der Welt durch euren Kopf wirbelt?
Wie könnt ihr reglos auf dem Cafésessel sitzen, wenn die mitreißendste Stimme zum Eigengesang einlädt?
Wie könnt ihr arglos nach Klamotten stöbern, wenn ein treibender Takt euren Körper heimlich zucken läßt?

Ihr, mit den iPods, Walkmen, Discmen, mp3-Playern!
Ihr, mit den High-End- oder Aldi-Kopfhörern!
Ihr mit der Lieblingsmusik im Ohr:

Warum tanzt ihr nicht!?!

[Im Hintergrund: Samsas Traum - "Endstation.Eden"]

FFFfF: Durst

"So früh?", fragte gerade mein Mitbewohner, als ich ihm verkündete, daß ich jetzt den heutigen Comic veröffentlichen müsse.
Aber eigentlich ist das total egal.

Ich überlege gerade, wie ich auf die Idee zum heutigen Comic kam. Mhhh... Ich glaube, ich hatte Durst. Wer hätte das gedacht...?

Und so.


[Bild klicken für eine geringfügige Vergrößerung.]

P.S: Das war der 235. Comic. Fetzt.

[Im Hintergrund: die lustige Musikmischung meines Mitbewohners. Derzeit irgendwas von Oasis. Typisch...]

Donnerstag, 11. Mai 2006

FFFfF: Dumm

Ich bin berühmt! Naja, fast.

Als wir heute im Nordpark Keulen, DIabolos, Devilsticks, Stöcke und Bälle durch die Gegend wirbelten, kamen vier Kinder auf uns zu, vielleicht sechs, sieben Jahre alt. Eine von ihnen hatte Geburtstag, was wohl der Grund dafür war, daß alle mit einem bunten Pappteller herumliefen.

Auf diesen sammelten sie Autogramm. Ja, richtig gelesen: Autogramme. Sie kamen auf uns Jonglierende zu und baten högflich um ein Autogramm. Von jedem. Und wir autogrammierten. Schmunzelnd.

Und so.


[Bild klicken für eine geringfügige Vergrößerung.]

[Im Hintergrund: Chase The Dragon - "Admit" --- Eine Magdeburger Band, deren Klänge mir sehr zusagen...]

Mittwoch, 10. Mai 2006

FFFfF: Wie verhext

Wenn ich aufzähle, was heute schiefging, glaubt man mir nicht, daß der heutige Comic tatsächlich einigermaßen pünktlich veröffentlicht wurde.

Doch ich beschränke mich auf die Sachen, die glückten. Heute Abend nahm ich - als Zuschauer, wohlgemerkt - an der fabulösen [von mir noch nie gesehenen] Sendung "Quickie" des Mitteldeutschen Rundfunks teil. "Quickie" ist eine supertolle Quizshow mit Bezug zu Mitteldeutschland.

Ich klatschte mir die Finger wund und grinste wie blöd in die potentiell aufzeichnenden Kameras. Der Warm-Upper [Ja, so wurde er genannt.] war ein lustiges Kerlchen, das die zahlreichen Verzögerungen mühelos herumkaspernd überbrückte. Und wären die Sitzplätze nicht hart und ohne Lehne gewesen, wäre der Abend wohl als sehr sehr lustig zu bezeichnen. So war er nur sehr lustig...

Die erste der beiden aufgezeichneten Sendungen wird übrigens vermutlich am Samstag um 19.50 Uhr im mdr ausgestrahlt. Ich sitze irgendwo im rechten Publikumsblock und grinse blöd...

Und so.


[Bild klicken für eine geringfügige Vergrößerung.]

Dienstag, 9. Mai 2006

FFFfF: Auslöschung

Da meine Mitbewohnerin den heutigen Comic nicht völlig verstand, befürchte ich bei anderen Leseren ähnliches. Aber ich wollte ja nicht zu negativ denken, also erwähne ich nur, daß der hheutige Comic auf einem realen Erlebnis beruht. Ich wurde damals zurecht von einem türkischen Imbißbesitzer ausgeschimpft...

Und so.


[Bild klicken für eine geringfügige Vergrößerung.]

[Im Hintergrund: Dorn - "Brennende Kälte" --- Mußte auch mal wieder sein...]

Petersilie

Als ich in der Mensaschlange stehe und kurz vor Erhalt meiner Mahlzeit unnötigerweise daran gehindert werde, gerät ein Schmunzeln auf meine Lippen und ein Satz rutscht zwischen diesen hindurch, ohne daß ich ihn aufzuhalten imstande bin.

Der vor mir Befindliche hat mit prüfendem Kennerblick die Salzkartoffeln ausgemacht und der Mensafrau die wenig respektvoll klingende Frage an den Kopf geknallt, ob es denn die gekochten kartoffeln auch mit Petersilie gäbe.
"Immer.", antwortet diese, kramt unter dem Tresen eine grüngefüllte Schüssel hervor, entnimmt dieser eine reichliche Handvoll krümeligen Petersiliengehäcksels und verteilt dieses in majestätisdchem Schwung über den vorher blanken Kartoffeln. Mit geeignetem Schaufelwerkzeug rührt sie das Grünzeug unter, so daß die Kartoffeln nun mit der gewohnten Sprenkelei versehen und imstande sind, den Petersilienhunger meines Vordermanns zu befriedigen.
Dennnoch entgeht mir nicht, daß die daraufhin auf seinen Teller geschaufelte Portion Kartoffeln besonders wenige der Grünsprenkel aufweist, als wolle sich die Mensafrau für die durch verzögernde Fragerei zusätzlich bereiteten Mühen bedanken und seinem Gaumen die ohnehin nicht geringen Mühen, das Petersilienarome zwischen in [mit allerlei Geschmacksverstärker optimierte] Soße getauchten Kartoffeln wahrzunehmen, erschweren.
Mein Blick gleitet über die eigens für meinen Vordermann petersilisierten Kartoffeln, und ich finde ein Schmunzeln in meinem Gesicht. Bevor ich mich zurückhalten kann, entweicht die Frage:
"Gibt es denn die Salzkartoffeln auch ohne Petersilie?"

[Ich mußte die gute Mensafrau, die nicht leider erfaßte, daß ein kleiner Scherz den Weg zu ihr gefunden hatte, davon abhalten, die Petersiliensprenkel von den Kartoffeln abzukratzen und nahm mit Pommes Frites - ohne Petersilie - vorlieb.]

Montag, 8. Mai 2006

FFFfF: Unglaublich

Zwei Sachen seien erwähnt.
Erstens: Bei Comics wie dem heutigen muß selbst ich zweifach draufschauen, bis ich mir sicher sein kann, was oben und was unten ist.
Zweitens: Ich bin mir dessen bewußt, daß der heutige Comic nicht sonderlich lustig ist. [Vermutlich hat heute die Müdigkeit über meinen Humor gesiegt.] Allerdings fand ich die Idee nett und wollte mal schauen, wie sie umgesetzt aussieht...

Und so.


[Bild klicken für eine geringfügige Vergrößerung.]

[Im Hintergrund: The Dresden Dolls - "Yes, Virginia" --- in stiller Vorfreude auf Sonntag, wenn ich in Berlin beglückt lauschender Publikumsteil sein werde...]

...

muttiviert

Betonte Beiläufigkeit

"Sein Humor paßte uns nicht; er traf zu genau ins Schwarze; er machte uns bewußt, daß die betonte Beiläufigkeit unserer Beziehung nur aufgesetzt war."
John Irving - "Die wilde Geschichte vom Wassertrinker"
[Im Hintergrund: Placebo - "Black Market Music"]

Flatterfred...

Status...

Du bist nicht angemeldet.

Aktuell...

Altslawische fantastische...
Ich möchte dir mein fantasy Welt vorstellen. Vielleicht...
Cerny Vlk - 6. Jan, 21:45
Radtour Salbker See II
Danke für die tollen Tipps, wir waren im August auch...
Physiotherapie Leipzig (Gast) - 21. Nov, 17:06
Higtech
Naja, man glaubt es kaum, aber was der Angler an Energie...
Martin Angel (Gast) - 12. Sep, 11:27
gar nisch süß
dat is gar nisch süß soll isch de ma was rischtisch...
free erdem (Gast) - 6. Jun, 16:40
Hier wird es fortan weitergehen: http://morast .eu Und...
Hier wird es fortan weitergehen: http://morast .eu Und...
morast - 1. Feb, 21:10

Archiv...

Januar 2026
Mo
Di
Mi
Do
Fr
Sa
So
 
 
 
 1 
 2 
 3 
 4 
 5 
 6 
 7 
 8 
 9 
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30
31
 
 
 
 

Suche...

 

Rückblick...

Online seit 7559 Tagen
Zuletzt aktualisiert: 15. Jul, 02:03

Und so...


23
Bahnbegegnungen
Begegnungen
Farbenfroh
Fetzen
Frederick
G
Geistgedanken
Krimskrams
Menschen
MiSt
Morgenwurm
Morning Pages
Seelensplitter
Tageswort
Weise Worte
... weitere
Profil
Abmelden
Weblog abonnieren