Freitag, 7. April 2006

FFFfF: Nachgefragt

200!!!
Es ist geschafft! Der heutige Comic ist der 200. "Fledermaus Fürst Frederick fon Flatter"-Comic, den ich zeichnete [sieht man von den beiden Comics ab, die Frederick überhaupt erst entstehen ließen].
Das ist ne feine Sache, weswegen ich ein wenig auf die Idee von lacrimamira einging, alle Figuren, die es je gab innerhalb dieses Comics [abgesehen von den beiden Menschen, der Schlang, den Vögeln, dem Engelchen, dem Teufelchen, den zahlreichen, Blumen, Bäumen und Äpfeln, ..] gab, unterzubringen.
War gar nicht so leicht, ist aber gelungen. Irgendwie.

Und als Bonus gibt es nach dem Comic noch Bilder von der ersten Frederic-Plüschfigur, die ich, der keine Ahnung von Nadelarbeiten hat und froh ist, einen Knopf an die Hose genäht zu bekommen [das habe ich in meinem Leben erst einmal gemacht - ungefähr vor zwei Monaten], eigenhändig nähte und ... verschenkte.

Und so.


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[Im Hintergrund: Cradle Of Filth - "Midian"]

...

Und ich finde mich, auf eiskaltblauen Fliesen hockend, ein Handtuch vor den Mund gepreßt, das meine Schreie fängt. Ich befürchte, mich könnte jemand hören - und wünsche es mir zugleich.

Donnerstag, 6. April 2006

FFFfF: Geträumt

Irgendwo las ich mal, daß es ein gutes Gefühl bringt, sich täglich zu überlegen, was man heute zum ertsen Mal tat.
Ich zeichnete heute zum ersten Mal einen Fred-Comic bei McDonalds. Dabei störte mich ein Jugendlicher, der in Begleitung von drei weiblichen Wesen lautstark den Macker heraushängen ließ, so sehr, daß ich ihn bitten mußte, etwas leiser zu sein. Die Reaktion bestand in vernuschelten Beleidgungen, offensichtlich irgendwelchen Filmen oder Liedern entnommen, jedenfalls nicht auf eigenem Mist gewachsen [und vermutlich noch nicht einmal vollständig inhaltlich erfaßt], gekrönt von der Bemerkung, dies sei ein Platz zum Essen und nicht zum Hausaufgabenmachen.

Nun ja.


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[Im Hintergrund: Saltatio Mortis - "Das Zweite Gesicht" --- Nachdem ich heute mal wieder mit Keulen jonglierte, kann so ein leicht mittelalterlicher Hauch nicht schaden...]

Mittwoch, 5. April 2006

Besuch

Ich hatte erwartet, gehofft, diesmal würde es anders sein.
Als du dich verabschiedetest, blieb ich nicht zurück. Meine Wege warteten, begangen zu werden, Menschen umschwirrten mich mit ablenkenden Worten und Gesten, mit Lachen und Lebendigkeit. Ich konnte mich vor mir verstecken, irgendwo, wo man mich aufnahm und glauben ließ, diesmal würde es anders sein. Als du gingst, hinterließest du mich in einem selbstgestrickten Wirrwarr, das mich kleidete, wie ich meinte, das mich auffing und mein Lächeln bewahrte.

Ich begann, die Vergangenheit in Frage zu stellen. Nicht vorstellbar war es, daß ich früher nach deinen Besuchen mehrere Tage lang unfähig gewesen war, mich zu rühren, mich von der Allgegenwart der Gedanken zu lösen. Nicht vorstellbar war es, daß ich einst stundenlang alles aus deinem Mund Ertönte noch einmal belauscht hatte, als könnte ich darin tiefere Weisheit, Erkenntnis, finden, als führten die verklungenen Laute Spuren dessen mit, was mich in deiner Gegenwart so glücklich gemacht hatte.

Das war nicht ich, der dort bei dröhnendem Lärm Stille suchte, Stille vor sich selbst, Stille vor dem Wissen um die ewige Vergeblichkeit seines Fühlens, Stille vor den Ruinen, die ein einziges Lächeln in seinem Schädel freigelegt hatte. Das war nicht ich.

Ich war das Wesen, das sich nun lachend unter Menschen mischte, sich amüsierte und Wohlbefinden aufsaugte, als könnte es dein Fehlen ersetzen. Ich war das Wesen, das erwartete, diesmal würde es anders sein.

Nur wenige Zentimeter vor meinen Augen hattest du in unberührbarer Ferne geschlummert - ein zerknittertes Shirt und ein zerzaustes Büschel Haare waren alles, was die Decke nicht verbarg. Mir war es genug, genug, um zu wissen, was ich immer wußte. Dein Atem, von Schnupfen mit Schwere belegt, zeugte von deiner Gegenwart, und ich lächelte, dankbar dafür.

Dich nun, in diesen Augenblicken, zu berühren, meinen Schlafsackraupenkörper in die Nähe deines zu rücken, wäre ein Frevel gewesen, ein Gewaltakt an der Wehrlosigkeit der Schlafenden. Ich verharrte still, zu keiner Bewegung, zu keinem Laut imstande, dich nicht stören wollend in deiner Knitter-T-Shirt-Wirrhaar-Pracht. Dich zu wecken hätte bedeutet aufzustehen, das hauchdünne Band wieder zu zerreißen, das meine Sehnsucht zwischen uns gesponnen hatte.

Am Abend zuvor hatten wir uns in samtroten Sofakissen gekuschelt und geredet, und endlich war es mir geglückt, Fragen zu stellen, deren Antworten mich interessierten, am Dasein eines Mitmenschen teilhaben zu wollen. Wir redeten, und ich badete in dem, was sich aus deinem Herzen ergoß.

Die Intensität, meinte ich schließlich, sei mir abhanden gekommen. Es gebe das Gute und das Schlechte, das Schöne und das Unangenehme, doch nichts davon berühre mich wirklich, nichts davon risse mich auf, nichts davon erreiche mich im Innersten. Es gebe Menschen, denen Sympathien zuteil wurden; und doch fehlte der letzte Schritt, der letzte Schliff. Es gebe Ereignisse, die mein Lachen fanden; und doch vermißte ich das "mehr", die Grundsubstanz, irgendetwas, fernab meiner schimmernden Oberfläche.

Die Intensität sei mir abhanden gekommen, behauptete ich, doch ich ahnte, daß ich gelogen hatte. Allein das Wissen um deinen Besuch hatte das Fehlende zurückgeholt. Und doch glaubte ich, daß diesmal alles anders sein würde.

Der Tag danach war angefüllt mit mir. In der Stille der Dinge, die ihrer Erledigung harrten, fand ich das Altbekannte. Nichts war anders.

Mit Trägheit befüllt versuche ich mich, durch die Zeit zu schlagen, Notwendiges über mich ergehen zu lassen, meinen Schädel mit Leere zu füllen.
Doch meine Finger zittern, und Tränen lauern in meinen Augen.

Ich kreise um dich, und nichts ist anders.

[Im Hintergrund: Stillste Stund]

FFFfF: Geräuscheraten

Ich habe schlechte Laune. Und wenn ich schlechte Laune habe, schreibe ich ungern irgendwelche Vorworte.

Und so.


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[Im Hintergrund: Marilyn Manson - "Holywood - In The Shadow Of The Valley Of Death]

Dienstag, 4. April 2006

man

Sich selbst zu pluralisieren und zu verallgemeinern, das singulare "ich" durch ein unbestimmtes "man" zu ersetzen - obwohl einzig und allein das "ich" Gültigkeit hat -, ist ein Phänomen, dessen ich immer häufiger gewahr werde und das sich [inklusive seiner Nutzer] so meine stete Verachtung sichert

FFFfF: Ode an den Regen

War ja kalr: Es ist gerade mal zwei Tage her, daß ich mir vornaahm, den jeweils morgigen Comic heute schon zu zeichnen, um mir einen klitzekleinen Vorlauf zu erarbeiten. Und schon jetzt ist dieser Vorlauf aufgebraucht.

Das bedaure ich nicht, gibt es doch durchaus angenehme Gründe dafür.
Was ich aber bedaure ist, daß weder ich noch irgendwer anderes eine Idee zu haben scheint, wie denn der 200. Frederick-Comic zelebriert werden möge. Selbiger rückt nämlich in greifbare Nähe [Der heutige ist bereits #197.].
Für Vorschläge bin ich also dankbar.

Und so.


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[Im Hintergrund: Dornenreich - "Bitter ist's dem Tod zu dienen" --- Perfekt für diesen Augenblick...]

Montag, 3. April 2006

FFFfF: Frühlingsluft

Äh... Mir fiel gerade auf, daß der heutige Comic nicht sonderlich lustig ist. Naja, aber ganz niedlich, weswegen er mir wohl gefällt.

Und so.


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[Im Hintergrund: Muse --- Fetzt.]

Sonntag, 2. April 2006

FFFfF: Oder

Ich habe keine Ahnung, ob das funktioniert. Gewöhnlich reagieren ein paar Leser verwirrt, wenn ich den Comic schon ein paar Stunden früher veröffentliche. Sie lesen ihn dann und warten in den Abendstunden darauf, daß der neue Comic erscheint, ohne zu erfassen, daß dieser längst veröffentlicht wurde.

Mir jedoch war gerade mal danach, den heutigen Comic schon jetzt, in den frühen Morgenstunden zu präsentieren. Vielleicht will ich mir somit den Puffer zurückerobern, den ich anfangs imemr hatte und wieder dafür sorgen, daß ich heute schon den Comic für morgen fertig habe.

Vielleicht ist dies aber auch nur eine Laune, aus einer anderen, nämlich: guten, heraus entstehend. Auf jeden Fall steht fest, daß die Besucherzahlen an Wochenenden immer niedriger sind als über der Woche, was die Wahrscheinlichkeit verringert, daß sich irgendwer an dieser ungewohnten Uhrzeit stört.

Und so.


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[Im Hintergrund: Theatre Of Tragedy - "Velvet Darkness They Fear" --- Lange nicht mehr gehört - und noch immer ergreifend gut...]

Samstag, 1. April 2006

FFFfF: Bescheuert

Ich erspare mir einfach mal lange Vorreden...

Und so.


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[Im Hintergrund: Selig - "Hier" --- Mindestens wundertoll!]

Freitag, 31. März 2006

FFFfF: Frühling II

In einer Hinsicht kann man mir fehlende Kreativität vorwerfen: In der Wahl der Titel. Tut mir leid, wenn es so aussieht, als würde ich ständig Fortsetzungen produzieren. Das trifft nicht zu.
Bin nur zu faul, mir ordentlichere Titel zu suche...

Und so.


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[Im Hintergrund: Selig - "Selig" -- einfach nur genial!]

Donnerstag, 30. März 2006

FFFfF: Grüblerisch II

Ich werde berühmt!
Naja, so ähnlich.

Die Studentenzeitung der Magdeburger Uni uni.versum hat mich als Comiczeichner engagiert.

Ursprünglich war wohl der Gedanke, Fred als Comic zu nehmen, doch fehlte der Bezug, weswegen ich eine neue Figur kreierte. Das Ganze wird in der nächsten Ausgabe der uni.versum [hoffentlich] sichtbar sein.

Beim Tag der Offenen Tür sollen dann Namen für die Maskottchen gesucht und egfunden werden, die dann wohl auch T-Shirts zieren werden...

Und so.


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[Im Hintergrund: Iced Earth - "Alive in Athens"]

Mittwoch, 29. März 2006

FFFfF: 98 ... 99 ... 100!

Heute erhielt ich eine Mail vom Carlsen-Verlag, den ich ja vor einer Weile kontaktierte. Leider sehen Sie derzeit keine Möglichkeit, Fred in ihrem Programm unterzubringen und können/wollen auch - aufgrund der hohen Anzahl an Einsendungen - keine Gründe dafür angeben.

Die Mail klang ein wenig unpersönlich, aber das soll mir egal sein. Ich war nicht enttäuscht. Schließlich hatte ich überhaupt gar nicht mehr mit einer Antwort gerechnet.

Ich bleibe jedoch dran und gebe nicht auf. Und den täglichen "Fledermaus Fürst Frederick fon Flatter"-Comic gibt es sowieso.

Und so.


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[Im Hintergrund: Graveworm]

Flatterfred...

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Hier wird es fortan weitergehen: http://morast .eu Und...
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